TAGESSPIEGEL: “Die schwierige Herkunft der Knochenfunde an der FU Berlin”

Mögliche Verbindungen zur Kolonialzeit und Auschwitz

Woher stammen die an der Freien Universität entdeckten Skelettreste? Die Antwort ist schwierig und offenbart ein Dilemma. Ein Forschungsbericht.

Keller, Archive und Dachböden von wissenschaftlichen Instituten, die in der NS-Zeit tätig waren, führen bis heute zu ungeheuerlichen Entdeckungen. Manchmal werden bedenkliche Funde auch im Außenraum gemacht. So bei Bauarbeiten 2014 an der Hauptbibliothek der Freien Universität. Dort wurde eine Grube mit menschlichen Knochen angeschnitten. Weiterlesen


 

Das Jüdische Siechenheim im Jungfernstieg – eine kurze Chronologie

Das Gesellschaftshaus im Jungfernstieg


Bis in die 1960er Jahre hinein stand im Berliner Stadtteil Lichterfelde im Jungfernstieg ein stattliches Gebäude mit einer wechselvollen Geschichte. Es wurde 1870 als Gesellschaftshaus erbaut, beherbergte über 50 Jahre ein privates Sanatorium für Nervenkranke und Erholungsbedürftige das Goldstein ́sche Sanatorium wurde ab 1940 als Jüdisches Siechenheim genutzt, Ende des Krieges teilweise zerstört und schließlich 1962 abgerissen.

In der Gründerzeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts entstanden im Umland Berlins neue Wohnviertel für das wohlhabende Bürgertum und mit ihnen Ausflugsziele für die gehobene Berliner Gesellschaft. Die Villenkolonie in Lichterfelde, auch als Carsten`sche Villenkolonie bekannt, und das Gesellschaftshaus im Jungfernstieg 14 stammen aus dieser Zeit.

Der Architekt Johannes Otzen (1839-1911)

Der Architekt des Gesellschaftshauses Johannes Otzen (* 8. Oktober 1839 in Sieseby, Schleswig-Holstein, † 8. Juni 1911 in Berlin-Grunewald) war Architekt, Kirchenbaumeister, Stadtplaner, Architekturtheoretiker und Hochschullehrer. Er wirkte vor allem in Berlin und Norddeutschland. Otzen führte die vom Stadtentwickler Carstenn 1863 begonnene städtebauliche Gesamtplanung der Villenkolonien Lichterfelde aus, in deren Rahmen nach seinen Plänen neben dem Gesellschaftshaus mehrere Villen entstehen. Weitere Bauten Otzens in Berlin sind z.B. die Heilig-Kreuz-Kirche in Kreuzberg sowie die Lutherkirche in Schöneberg. Weiterlesen


 

Kulturentwicklungsplan Steglitz-Zehlendorf erschienen

Auf meinen früheren Antrag ( -> Drs. 1155/IV)  hin ist der Kulturentwicklungsplan für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf nun erschienen. Ziel ist eine gezielte strategische Aufstellung und Ausrichtung der Kulturarbeit. Deutlich wird dabei auch die Finanzierungslage des Kulturhaushaltes für den Bezirk: 2020 flossen 1.433.686,05 € von den insgesamt 633.949.300 € des Bezirkshaushaltes und Mitteln des Senats in den Fachbereich Kultur, das sind gerade einmal 0,23% !

Meine Begründung zum Antrag lautete daher schon zum Antragszeitpunkt:

“Gerade auch in Zeiten knapper werdender finanzieller Ressourcen im Bezirk ist es wichtig, bestimmte Schwerpunkte in der Kulturarbeit zu wählen und diese gegen Einsparungen verteidigen zu können. Weiterlesen


 

Kulturamt: Ausstellung: „Neo Rauch – Der Beifang“ – ab dem 15.03.2021 im Gutshaus Steglitz

Ab dem 15.03. wird es im Gutshaus Steglitz die Ausstellung “Der Beifang” von Neo Rauch zu sehen geben. Eine Voranmeldung (s. http://kulturinsz.de/cms/aktuelles/events/ausstellung-neo-rauch-der-beifang/) ist dazu wegen Corona allerdings nötig.

Stellwerk II
2015
Öl auf Papier
242 × 206 cm
Foto: Uwe Walter, Berlin
© Neo Rauch und VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Courtesy Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin und Galerie David Zwirner, New York/London/Hong Kong/Paris

“In der Ausstellung werden Werke gezeigt, die nach 2000 entstanden, viele davon in den 2010er Jahren. Alle Bilder stammen aus dem Privatbesitz des Malers und kreisen um Themen, die ihm am Herzen liegen – darunter auch biografische Erlebnisse oder sein Selbstverständnis als Künstler.

Die Ausstellung wird von zumeist großformatigen Papierarbeiten dominiert, die in Komposition und Farbigkeit durchformuliert sind und darin an Rauchs Leinwandbilder erinnern. Die Rolle der Farbe und das – in der Begrifflichkeit des Künstlers – „Farbregime“, dem jedes Bild unterworfen ist, werden hier unmittelbar ersichtlich. Daneben wird auch eine Auswahl kleinerer Blätter gezeigt, die einen weniger bekannten Bereich in Neo Rauchs künstlerischem Schaffen vermitteln. Es handelt sich bei diesen Blättern nicht um Vorarbeiten. Dies gilt im Wesentlichen ebenso für die teils flüchtigen, teils minutiösen Zeichnungen aus dem Atelier heraus – dem dritten Aspekt dieser sehr privaten Ausstellung. Weiterlesen


 

Landesmusikrat Berlin: 4. Workshop. Thema: Wiederaufbauplan für die Kultur nach der Pandemie. Erste Schritte nach dem Lockdown

Im letzten Teil der Konferenz für freischaffende Musiker*innen widmeten sich Vertreter*Innen der Praxis (Katrin Pechloff-IG Jazz/Fabian Gisler-Stiftung Avore-Schweiz/Anne Schneider-Bundesverband freie darstellende Künste) und der Politik (Torsten Wöhlert-Staatsekretär für Kultur (Die Linke)/Tino Höch-Kulturrat Brandenburg/Günther Winands- Ministerialdirektor und Amtschef der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien/Frank Jahnke-MDA (SPD)/ Daniel Wesener-MDA (Bündnis90/DIE GRÜNEN)) dem alles entscheidenden Thema: Was passiert nach dem Lockdown und wie wird die Situation für freischaffende Künstler*Innen sowie Kultur und Kunst nach der Pandemie aussehen ?  Weiterlesen


 

Soziale Absicherung für Musikerinnen und Musiker in Deutschland

Im Rahmen der Reihe „Wir.Sind.Kultur“ fand am 10.02.2021 der 3. Workshop des Landesmusikrates Berlin (LMR) statt. Insbesondere in dieser Sitzung zeigte sich die Ansprüche/die Ziele des LMR mehr als deutlich „Künstler durch die Krise zu bringen“, „Die Kulturszene nach dem Lockdown wieder aufzubauen“ und „Berliner Kultur mit einem Kulturfördergesetz nachhaltig abzusichern“.

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Online-Gespräch: Kunst und Kultur im Berliner Südwesten – wie ist der Stand, wie geht es weiter?

Die Maßnahmen des Lockdowns wegen Corona machen zur Zeit auch allen Künstler*innen und Kulturorten in Steglitz-Zehlendorf zu schaffen. Ein Online-Gespräch zur Information und Vernetzung 

Der Überblick über die Situation fällt dabei nicht immer leicht: sich häufig ändernde Auflagen der Hygieneschutzverordnung, bürokratischer Aufwand bei der Beantragung von Fördermitteln und nicht zuletzt die psychische Herausforderung durch ein stark verändertes Leben mit Homeschooling der Kinder und/oder eigenem Homeoffice statt kreativem Schaffen, Auftritten und Applaus zehren an den Kräften.

All dieses wollen wir beim

Online-Gespräch

Kunst und Kultur im Berliner Südwesten – wie ist der Stand, wie geht es weiter?

am 18.2.2021

um 17 Uhr 

unter
https://global.gotomeeting.com/join/759262117
(nähere technische Angaben dazu am Ende dieses Artikels)

| In Ihren Kalender importieren: iCal | GoogleKalender |

 

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Bericht zur zweiten Online-Konferenz des Landesmusikrates

Wie gut vertreten die Organisationen/Verbände die Interessen der freischaffenden Musikerinnen und Musiker ?

In der zweiten Runde(Situation freischaffender Musikerinnen und Musiker) präsentierten sich 7 Verbände (FREO/Bundesweite Allianz der Freien Künste/ver.di/Deutsche Orchestervereinigung/Verband unabhängiger Musikunter*Innen eV/DTKV/redheadmusic/ ein Vertreter des Parlamentarischen Verbindungsbüros von ver.di) mit ihrer Zielausrichtung, der Zusammenarbeit mit politischen Organisationen und vor allem in Bezug auf ihre Vorstellungen nach der Coronazeit. Weiterlesen


 

Bericht zur ersten Online-Konferenz des Landesmusikrates

Auch online erreichbar: Der Landesmusikrat (www.landesmusikrat-berlin.de)

WIR.SIND.KULTUR

Ohne Kultur keine Gesellschaft

Wir brauchen ein Kulturfördergesetz für BERLIN !

Der Landesmusikrat Berlin hat eine Initiative zur Durchsetzung eines  Berliner Kulturfördergesetzes gestartet und 4 Workshops initiiert. Während die erste Diskussionsrunde in der letzten Woche stattgefunden hat, folgen die nächsten drei am 03./10. Und 17.02.2021 unter dem Motto „Zur Lage der freischaffenden Musikerinnen und Musiker“.  Weiterlesen


 

„markultur Steglitz“: wöchentliche Kultursendung von Nachbarn für Nachbarn

Hallo Nachbarn,

mein Name ist Marco Schulz. Ich bin Ehemann, Vater für drei, Opa für zwei, IT-Unternehmer, Hobbymusiker, Geocacher, Hobbyfotograf und engagiere mich seit gut einem Jahr für die Nachbarschaftshilfe Steglitz-Zehlendorf ehrenamtlich, u.a. als Einkaufshelfer und Nachhilfelehrer, siehe https://www.mittelhof.org/nachbarschaftshilfe/. Seit zehn Jahren lebe ich mit meiner Frau in der Birkbuschstraße in Steglitz und habe hier seither viele wundervolle Künstler, Kulturschaffende und kreative Köpfe kennengelernt, die ich in diesem an Kultur und Veranstaltungen armen Winter ab Dezember allen Nachbarn und Ehrenamtlichen im Netzwerk des Vereins vorstellen werde.

„markultur Steglitz“ ist eine wöchentliche Kultursendung von Nachbarn für Nachbarn, immer donnerstags von 18 bis 19 Uhr live auf Zoom, Einwahl mit https://zoom.us/j/94845749648?pwd=bGJIdUs5NGo2SzFKMVQrZzU2bHlGdz09. Alle Infos zur Serie findet ihr unter http://markultur.de/. Weiterlesen


 

“Vom Krieg, dem Leben und der Liebe” – KulturTÜR-Salon online am 29. Januar 2021

Mit dem Magazin KulturTür gibt es seit 2017 in Steglitz-Zehlendorf eine gemeinsame Zeitschrift von und für geflüchtete Menschen, Migrantinnen und Migranten und “Einheimische”, die mittlerweile auch weit über die Grenzen des Bezirks hinaus als ein herausragendes Beispiel für Austausch, Gemeinschaft und Partizipation bekannt ist.

Nun lädt die Zeitschrift unter dem Titel “Vom Krieg, dem Leben und der Liebe” zu einem KulturTÜR-Salon ein, bei dem an diesem Freitag, 29. Januar 2021, um 19:00 Uhr Almukdad Osman Sana (Arabisch-Deutsch) und Lorena Spitzmüller (Deutsch) einige ihrer Gedichte vorstellen werden. Weiterlesen


 

Steglitz-Zehlendorfer Kulturleben für Einsteiger*innen

Allzuoft ist in unserem Bezirk zu hören: “Kultur? – da ist doch nichts los?” und in Ausser-Corona-Zeiten liegt das Kulturangebot der zentraleren Berliner Bezirke natürlich nahe. Dennoch gibt es auch bei uns im Bezirk kulturelle “Juwelen” mit Angeboten teils bis hin zu internationalem Niveau. Hier ein kleiner Überblick für “Einsteiger*innen”. Häufig lohnt sich auch innerhalb der aktuellen Pandemie ein Klick online, da die Häuser auch jetzt mitunter virtuelle Führungen und Veranstaltungen bieten. 

Literatur

Literarisches Colloquium

Das Literarische Kolloquium am Wannsee ist ein beliebter Treffpunkt der nationalen bis internationalen Literaturszene. Besonders schön sind in der Villa mit Hang zum Wannsee runter das Sommerfest und die Veranstaltung “Kleine Verlage am großen Wannsee” gibt mit Ständen und Lesungen einen guten Einblick in das Schaffen der freieren Verlage.

Infos und Adresse:

Literarisches Colloquium Berlin (LCB)

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Landesmusikrat: Online-Konferenz zur Lage freischaffender Musikerinnen und Musiker

In Pandemie und Lockdown stehen Soloselbständige vor dramatischen Herausforderungen. Der Landesmusikrat veranstaltet diese Konferenz gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern ver.di, Vereinigung Alte Musik, Berlin Music Commission, IG Jazz, Tonkünstlerverband Berlin, Initiative Neue Musik und Deutscher Orchestervereinigung. Zur Vorbereitung wurde eine digitale Umfrage gestartet, die noch bis zum 26. Januar 2021 geöffnet bleibt.

Die Konferenz gliedert sich in vier Abschnitte:

1. Mittwoch, 27. Januar 2021, 11:30–13 Uhr
Aktuelle Situation freischaffender Musikerinnen und Musiker Weiterlesen


 

Bibliotheken geschlossen – Anmeldung jetzt aber auch online möglich

Die Bibliotheken in Berlin und damit auch bei uns im Bezirk sind wegen Corona nun geschlossen, die Anmeldung kann jetzt aber auch online erfolgen.

Die Senatsverwaltung und der Bezirk erklären dazu:

Bibliotheken des VÖBB vom 23.01. bis 14.02. geschlossen – umfangreiche digitale Angebote stehen kostenlos zur Verfügung
Gemeinsam haben die Leitungen aller Berliner Öffentlichen Bibliotheken beschlossen, die Häuser ab Samstag, 23. Januar 2021, zu schließen. Damit reagiert der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) auf die erneut gestiegene Notwendigkeit der Kontaktvermeidung. Uns ist bewusst, dass die Bibliotheken einen immens wichtigen Teil der Berliner Infrastruktur darstellen, daher waren die VÖBB-Häuser bisher teilweise mit einem sehr eingeschränkten Angebot geöffnet. Jetzt, im erneut verstärkten Lockdown, setzen wir auf die Stärke unserer digitalen Angebote, die wir in den letzten Jahren gut ausgebaut haben. Ein kostenloser digitaler Bibliotheksausweis wurde gestern aufgelegt, nach Anmeldung ist er drei Monate gültig. Unter www.voebb.de/digitale-angebote stehen neben 166.000 E-Books und 24.000 Hörbüchern auch 7 Lernprogramme mit 1.850 unterschiedlichen E-Learning-Kursen zur Verfügung. Musik- und Filmstreaming wird ebenfalls angeboten, von Klassik zu Unterhaltungsmusik und von Dokumentationsfilm über Kinderfilme zu Spielfilm finden die Nutzenden eine große Vielfalt. Weiterlesen


 

BERLINER MORGENPOST: Parties, Probenräume und Ateliers im alten Kraftwerk Steglitz

Zu einer spannenden neuen Initiative zum Erhalt des alten Kraftwerkes Steglitz hatte mich die Berliner Morgenpost vor geraumer Zeit interviewt.

“Nur von weitem sind die Turbinenhalle, das Kesselhaus und die Werkstatt zu sehen. Auf das Gelände des alten Kraftwerks Steglitz an der Birkbuschstraße 40 kommen derzeit nur diejenigen, die zum Filmteam gehören. Der Pförtner ist streng. Die alten Industriebauten am Teltowkanal – seit Mitte der 90er-Jahre stillgelegt – werden wieder einmal als Drehort genutzt, wie so oft. Weiterlesen


 

PEN fordert Straßenumbenennung in Dahlem

Im Rahmen seiner poitischen Arbeit hat die deutsche Abteilung des internationalen Schriftstellerverbands PEN eine Umbenennung der Dahlemer Podbielsiki-Alle gefordert:

Das deutsche PEN-Zentrum ist zutiefst entsetzt über die Hinrichtung des iranischen Journalisten und Oppositionellen Ruhollah Zam. Die Ermordung des Regimekritikers muss diplomatische und wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Darüber hinaus regt der PEN an, den Teil der Podbielskiallee, an der sich die Iranische Botschaft befindet, also jenen Teil südöstlich der Koserstraße, in Ruhollah-Zam-Allee umzubenennen.

„Wir bitten den Berliner Senat eindringlich, sich diese Idee zu eigen zu machen und eine solche Umbenennung schnellstmöglich zu veranlassen, damit fortan jedes Schreiben an die Iranische Botschaft mit der Adresse Ruhollah-Zam-Allee an dieses abscheuliche Verbrechen erinnert“, so Vizepräsident Leander Sukov. Weiterlesen


 

Senat Berlin: Umbenennung von Straßen mit Kolonial-Namen wird vereinfacht

Maerckerweg

Koloniales Erbe in Steglitz-Zehlendorf: Der Maerckerweg in Lankwitz

Auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, hat sich heute der Senat in erster Lesung mit der Umbenennung von Straßen befasst, die Namen mit Bezug auf die Kolonialzeit tragen.

Mit der vorgeschlagenen Änderung der Ausführungsvorschriften zu § 5 des Berliner Straßengesetzes (AV Benennung von Straßen) werden die Gründe für Umbenennungen erweitert. Zukünftig wird ausdrücklich auf die Möglichkeit verwiesen, Straße umzubenennen, wenn deren Namen koloniales Unrecht heroisieren oder verharmlosen und damit Menschen herabwürdigen. Weiterlesen


 

TAGESSPIEGEL: Museumsstandort Dahlem – 10000 Objekte wandern ins Humboldt Forum

Staatliche Museen DahlemWas soll aus dem Museumsstandort Dahlem werden? Eine Arbeitsgruppe hat Ideen für einen lebendigen Forschungscampus entwickelt.

In einem Jahr ist es geschafft. Dann werden jene 10000 Objekte des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst, die fürs Humboldt Forum ausgewählt wurden, begutachtet, gereinigt, dokumentiert, verpackt und nach Mitte abtransportiert sein. Für den Sommer 2021 ist die erste Eröffnungsetappe der außereuropäischen Sammlung am Schlossplatz geplant, im Herbst die zweite. Und in Dahlem, wo die beiden Museen zuletzt ihren Sitz hatten, wird das großzügige Foyer dann nicht mehr mit Umzugskisten vollgestellt sein, sondern von Menschen bevölkert. Weiterlesen


 

Homophobie und Hass in Partnergemeinden in Polen

14IMG_8803Gemeinsame Stellungnahme der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und des LSVD Berlin-Brandenburg zur Aktuelle Situation von LGBTI in Polen erschienen.

Auch Poniatowa als Partnerstadt von Steglitz-Zehlendorf hatte sich zu Beginn des Jahres per Erklärung seiner lokalen Gemeindeversammlung wie ca. 100 andere polnische Kommunen zur “LGBT-freien Zone” erklärt (wir berichteten). Daraufhin schloss sich der Bezirk Steglitz-Zehlendorf einen kritischen offenen Brief des europäischen Städte- und Gemeindeverbandes CEMR vom 17. Mai 2020 an, welcher an die plonischen Gemeinden auf ihre Erklärung ansprach. Eine Antwort liegt bisher anscheinend nicht vor und so haben sich auch die Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und der LSVD Berlin-Brandenburg in einer Stellungnahme  zu diesem Sachverhalt geäußert:  Weiterlesen


 

Fete de la (Haus-)Musique 2020 in Steglitz-Zehlendorf

Auch in diesem Jahr wird wieder eine Fete de la Musique -wie gewohnt am 21.Juni, dem längsten Tag des Jahres- stattfinden. Wegen der Corona-Einschränkungen wird es sich dieses Jahr jedoch hauptsächlich um Online-Events handeln. Die Gesamtübersicht über alle Berliner Events findet sich unter www.fetedelamusique.de. Es gibt jedoch auch einige virtuelle Events mit Bezug zu unserem Bezirk. Eine gute Möglichkeit also, einfach mal unkompliziert, bei Regen trocken und ohne Fahrweg hereinzuschauen…

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