Steglitz-Zehlendorf ist “Berlins Grüner Museumsbezirk”

Berlins grüner MuseumsbezirkUm das kulturelle Angebot im Bezirk besser zu vernetzen und zu entwickeln, haben sich nun 10 Einrichtungen zusammengeschlossen:

  • AlliiertenMuseum
  • Botanischer Garten mit Botanischem Museum
  • Freilandmuseum Domäne Dahlem
  • Haus am Waldsee
  • Kunsthaus Dahlem
  • Liebermann-Villa
  • Museum Europäischer Kulturen
  • Museumsdorf Düppel
  • Schloss Glienicke
  • Schwartzsche Villa

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Ab sofort auch Videos mit Bibliotheksausweis downloadbar

Der VÖBB bietet ab sofort mit dem neuen Portal „Filmfriend“ das erste Video-On-Demand-Filmportal speziell für Bibliotheken. „Filmfriend“ wurde gemeinsam vom Projekt „Digitale Welten“ des VÖBB und der filmwerte GmbH (Babelsberg) entwickelt.
Das Portal bietet ein attraktives Filmangebot mit über 500 Spielfilmen, Dokumentationen, Serien und Kinderfilmen mit einfacher Handhabung und einem modernen, werbefreien Weiterlesen


 

Atelierraum frei

Ab 1. September 2017 wird in der Lindenstraße, in 12207 Berlin-Lichterfelde, ein Atelierraum mit 20 qm Fläche in Souterrain-Lage frei. Der Raum ist weiß gestrichen, hat zwei Fenster zur Nordseite, ist beheizbar und verfügt über eine Toilettennutzung im Kellerbereich. Der Mietpreis beträgt zurzeit 120,- € warm, ohne Abstandszahlung. Die Vermieterin ist selbst Künstlerin. Interessenten wenden sich bitte an Olaf Avianus unter olaf [at] avianus [punkt] org


 

Inforadio: Wie weiter mit dem Museumsstandort Dahlem? – Podiumsdiskussion

Forschungscampus, Museum, Bibliothek: die Zukunft in Dahlem nimmt Konturen an. Erste Pläne deuten an: die Ausstrahlung der Museumsarbeit in die Wissenschaftscommunity und in die breite Öffentlichkeit hinein kann sich verstärken. Welche Ideen hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz?

Staatliche Museen Dahlem

Welche Wünsche

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Filmschmiede Zehlendorf

Es ist klein, aber fein, was das Produzententeam Moritz Draheim, Ingeborg Focke, Michael Rebitzki-Vennhoff schafft: Das erste Werk (“I R R L A ʒ U F E R”) wurde bei Erscheinen zur Berlinale gefeiert und ist jetzt auf DVD erhältlich, ein weiteres ist in Arbeit.

Worum geht es beim Shortfilm der Kategorie Drama und Thriller “I R R L A ʒ U F E R” ? Die Synopse liest sich spannend: “Tom lives a settled and relatively carefree life until he meets Peter again. Peter might be stupid but he’s also dangerous, thus deep in Tom’s memory. With Marie in tow, a girl who doesn’t talk much, Peter moves in Tom’s apartment for “a few days”. Already one day after his arrival Peter confesses to Tom he needs a larger sum of money. Days go by. Peter and Marie spend most of their time in the apartment; Peter in front of the TV and Marie in the bedroom. One day Tom comes home after a bad day at work and learns about Peter’s plan to get money he needs to settle the debts. Tom panics, he doesn’t like it, the situation escalates and Peter violently reminds Tom who has the say. After that Tom seems powerless and he becomes the puppet of Peter’s will, fear paralyzes him, makes him apathetic and easily irritable. When Marie tells Tom the details of her relationship with Peter, Tom realizes the terrifying truth about the course of the coming days. He faces a decision which will decide his fate“. Weiterlesen


 

Bezirksmedaille für Helgard Gammert (Bali-Kino)

Bali-Kino

Bali-Kino

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks hat dieses Jahr unter anderem Frau Helgard Gammert vom Bali (“Bahnhofslichtspiele”)-Kino in Zehlendorf mit der Bezirksmedaille ausgezeichnet.

Zur Begründung hieß es: “Frau Gammert stellt ihr Kino ‘Bali’ in Zehlendorf immer wieder auch explizit gemeinnützigen Initiativen zur Verfügung. So zeigt sie z.B. mit der Friedensinitiative Zehlendorf und dem Diakonie-Hospiz Wannsee (im Rahmen der Reihe „Sterben, Tod und Trauer“) Filme zum jeweiligen Thema und bietet auch Raum zu breiter gesellschaftlicher Diskussion.

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Zur Zukunft des Museenkomplexes Dahlem

Wie auch bei uns hier immer wieder berichtet, tobt die Diskussion um die Nachnutzung des Museenkomplexes Dahlem an der Lans-/Taku-/ Iltisstraße schon einige Jahre: Hintergrund ist der Umzug großer Teile des bisherigen Ausstellungsbestandes ins neue Humboldtforum und damit das Freiwerden von ca. 56.000 qm Fläche. Auch der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses befasste sich auf seiner jüngsten Sitzung mit dieser Thematik.

Die Sitzung des Kulturausschusses brachte dabei keine abschließenden Ergebnisse, deutlich wurde aber, dass Weiterlesen


 

StadtrandNachrichten: Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. lädt zur Rudi-Wunderlich-Gedenkfahrt ein

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Gedenkstele für das KZ-Außenlager in Lichterfelde (Wismarer Straße nahe Eugen-Kleine-Brücke)

Die Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V., die im Bezirk für die jährliche Feierstunde am 8. Mai an der „Säule der Gefangenen“ bekannt ist, lädt am 10. Juni zu einer etwas anderen Veranstaltung ein – einer Rudi-Wunderlich-Gedenkfahrt.

Als Rudi Wunderlich, Häftling im KZ-Außenlager Lichterfelde, den Auftrag bekam, die Wohnung eines SS-Mannes im Wirtschaftsverwaltungshauptamt zu renovieren, sollte sich das als großer Glücksfall für ihn erweisen. In der Wohnung konnte er in unbeobachteten Momenten das Telefon benutzen und so seine Flucht vorbereiten. Am 10. Juni 1944 war es so weit: Er tauschte seine Häftlingskleidung gegen die Zivilkleidung, die seine Verlobte ihm besorgt hatte, „lieh“ sich das Fahrrad des SS-Mannes und machte sich auf den Weg in die Freiheit. Er radelte vom Wirtschaftsverwaltungshauptamt in Steglitz nach Prenzlauer Berg, wo eine Helferin ihn versteckte.

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Sommerkonzerte im Stadtpark Steglitz

Sommerkonzerte im Stadtpark Steglitz

Sommerkonzerte im Stadtpark Steglitz

Auch in diesem Jahr wird es wieder Konzerte auf der Parkbühne im Stadtpark Steglitz geben:

Samstag 10.06., 16 Uhr: Rock im Stadtpark: Liquid Stone
Sonntag 11.06., 16 Uhr: Ensemble Vielsaitig
Samstag 17.06., 16 Uhr: Das Oktrohnett
Sonntag 18.06., 16 Uhr: Compass Big Band
Samstag 24.06., 16 Uhr: Akkordeon Ensemble
Sonntag 25.06., 16 Uhr: Ensemble für Musik des Mittelalters
Sonntag 02.07., 16 Uhr: Holzbläser Ensemble

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Kulturausschuss am 2.6.2017

IMG_7700Die Tagesordnung:
(in den Kulturbereich fallen eigentlich nur die Tagesordnungspunkte 6.7 und 7, s. unten)

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Eigenständiger Ortsteil Schlachtensee?

Identitätsstiftende Maßnahme oder überflüssiger Luxus? Zur Zeit wird auf Anstoß einer Bürgerinitiative diskutiert, ob Schlachtensee, was bisher (anders als z.B. Nikolassee oder Wannsee) kein eigenständiger Berliner Ortsteil ist, diesen Status nun erhalten soll.

Das Gebiet am Schlachtensee

Das Gebiet am Schlachtensee: www.openstreetmap.org

Geschichtlich gesehen (s. unser Artikel dazu) ist “Slatdorp” am “Slatsee” 1242 zuerst  schriftlich erwähnt – jedoch als Abteilung des Zisterzienserklosters Lehnin, nicht eigenständig. Diese Abhängigkeit von anderen Gebietskörperschaften änderte sich auch im Laufe der Zeit bis heute nicht.

Um gerade diese Eigenständigkeit geht es aber einer kleinen Bürgerinitiative um Dirk Jordan und Joachim Elsholz – von einer “identitätsstiftenden Wirkung” ist da die Weiterlesen


 

Neue Ausstellung “Chili & Schokolade” eröffnet

IMG_7391Im Botanischen Museum der Freien Universität hat am gestrigen Abend die neue Sonderausstellung “Chili & Schokolade – der Geschmack Mexikos” mit einer furiosen Eröffnungsfeier begonnen und zeigt in Museum und den Gewächshäusern neben Geschmacksproben dazu auch viel über die weiteren 30.000 Pflanzenarten des Landes zwischen Atlantik und Pazifik. Die Ausstellung wird bis zum 25.2.2018 hier zu sehen sein.

Die schmackhafte Kombination im Titel lockte neben den beteiligten Organisatoren -Mexikanische Botschaft, Bundestag, Leitung des Botanischen Gartens- auch zahlreiche Gastwissenschaftler, mexikanische Austauschstudierende und reguläre Studentierende der Botanik in den großen Hörsaal über dem Botanischen Museum, in dem die Eröffnungsreden gehalten wurden und füllten ihn bis auf den letzten Platz.

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rbb-online: Stadtbad Steglitz – ein Juwel im Dornröschenschlaf

Schöner ging es kaum. Das 1908 eröffnete Stadtbad Steglitz war ein Traum im Jugendstil. Doch jetzt ist das Bad marode. Geschwommen wird hier schon lange nicht mehr. Nun muss Berlin entscheiden, wie es mit der verfallenden Immobilie weiter geht.

Türkise Fliesen im Schwimmerbecken und ein wunderschönes altes Wand-Mosaik in der Sauna: Das Stadtbad Steglitz ist ein Juwel im Jugendstil. Die Schwimmhalle im gleichnamigen Stadtbezirk unweit der Einkaufsmeile Schloßstraße jedoch verfällt seit fünfzehn Jahren.

https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/05/stadtbad-steglitz-juwel-im-dornroeschenschlaf.html


 

Berliner Abendblatt: Bierpinsel soll 2018 umgebaut werden

Noch ist der Bierpinsel eine bunte Ruine, doch ab dem nächsten Jahr soll in dem Steglitzer Wahrzeichen neues Leben einziehen:

http://www.abendblatt-berlin.de/2017/05/02/bierpinsel-soll-2018-umgebaut-werden/


 

Kulturausschuss am 2.5.2017

IMG_7700Die Tagesordnung:

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80 Jahre Bombardierung von Guernica – Jahrestag mit Hindernissen

Die Spanische Allee in Nikolassee hat eine besondere Geschichte: 1939 erhielt sie ihren Namen als Bezug zur “Legion Condor”, einer Luftwaffen-Einheit der Wehrmacht, die im spanischen Bürgerkrieg die Truppen Francos unterstützte. Insbesondere ihr Angriff auf die baskische Stadt Guernica (baskisch: Gernika) kostete unzählige Zivilisten das Leben und gilt heute als das erste und eines der brutalsten Beispiele technisierter Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung.

Ruinen Guenicas

Ruinen Guernicas. Bundesarchiv, Bild 183-H25224 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0

Grund genug also, aktiv an diesen dunklen Teil der deutschen Geschichte zu erinnern. Einerseits mit dem Guernica-Platz, der 1998 nach längeren Diskussionen um die historische Schuld Deutschlands und daraus entstandenen diplomatischen Verwicklungen endlich eingeweiht wurde, andererseits mit einer Gedenkveranstaltung zum 26. April, der in diesem Jahr der 80. Jahrestag der Bombardierung ist.

Die Gedenkveranstaltung, die dann immerhin am 27. April 2017 stattfand, schien von bezirklicher Seite allerdings wiederum ungeliebt zu sein: Weiterlesen


 

StadtrandNachrichten: 100 Polizisten beenden Besetzung eines FU-Hörsaals in Dahlem

Am Dienstag, 25. April, hatten rund 30 Studierende einen Hörsaal an der Freien Universität (FU) besetzt. Damit protestieren sie gegen eine „Ökonomisierung der Lehre“. Die Uni stellte einen Strafantrag und ließ den Hörsaal von der Polizei räumen:

http://www.stadtrand-nachrichten.de/100-polizisten-beenden-besetzung-fu-dahlem/


 

331. Bachgeburtstag im Bezirk

Johann Sebastian Bach (1685-1750) (Bild: Wikipedia / gemeinfrei)

Am 21. März 2016 um 19 Uhr wird in Berlin-Lichterfelde die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach erklingen. Anlässlich des 331. Bachgeburtstags werden professionelle Berliner Spitzenmusiker dieses kulturell bedeutsame Werk in der Johann-Sebastian-Bach-Kirchengemeinde zu Gehör bringen. Veranstalter ist der neu gegründete Kulturbetrieb Incanta Berlin. Dieses besondere Konzert wird aus Sondermitteln der BVV Steglitz-Zehlendorf gefördert. Zudem konnten eine Reihe von in Lichterfelde ansässigen Unternehmen als Förderer gewonnen werden. Der Eintritt ist frei. Es ist das erste Konzert dieser Größenordnung, das Alexander Lebek mit der gemeinnützigen UG Incanta Berlin veranstaltet. Unter dem Motto „Kultur lokal gestalten“ will er mit dem neu gegründeten Kulturbetrieb Kunst und Kultur im Südwesten der Stadt beleben und fördern. Weiterlesen


 

Film-Kultur-Cafe in Lankwitz schließt

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(Bild: Berger)

Das Film-Kultur-Cafe (kulturinsz.de/cms/orte/film-kultur-cafe-lankwitz/) schließt leider seine Pforten.

Letzter geöffneter Tag ist der 21. Februar 2016.

Wir finden das sehr schade, wünschen den Betreibern jedoch alles Gute!

 


 

Recherchen zum Arbeitslager Stalag IIId in Lichterfelde gefordert

Modell eines Kriegsgefangenenlagers (Bild: Grafikwerkstatt Wikipedia / CC BY-SA 3.0)

Wie wir bereits auf unserer Seite im Rahmen der “Unbekannten Orte” berichteten (kulturinsz.de/cms/orte/unbekannte-orte/arbeitslager/), gab es im Gebiet der späteren “Parks Range” an der Osdorfer/Reamurstraße zu Zeiten des Nationalsozialismus ein Kriegsgefangenenlager, in diesem Falle das “Stalag IIID”, von dessen Baracken sich die Gefangenen täglich zu Knochenarbeit aufmachten, an deren Ende nicht selten der Erschöpfungstod stand.

Auf die Größenordnung des Kriegsgefangenlagerwesens in Berlin wies auch Bundestagspräsident Lammert jüngst in seiner Rede zum 27. Januar hin: so waren nach seinen Worten insgesamt 500.000 Gefangene im Raum Berlins betroffen, die häufig kriegsrechtswidrig auch in der Rüstungsindustrie und daneben auch bei Nazi-Funktionären privat eingesetzt gewesen seien. Obwohl gerade das Leid dieser Kriegsgefangenen in langen Zügen zu Fuß deutlich im Straßenbild zu sehen war, begann die Aufarbeitung dieser Seite des Naziregimes im Kern erst im Jahr 2000 mit der Gründung einer entsprechenden Stiftung.

Es ist daher gut, dass in Hinsicht auf baldige Baumaßnahmen auf dem Gelände eine Aufarbeitung der Geschichte dieses Lagers nun in der BVV zur Debatte steht und in einem Denkzeichen münden soll:
www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=5513

Weitere Infos zu Kriegsgefangenenlagern:
wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kriegsgefangenenlager_der_Wehrmacht