Senat Berlin: Umbenennung von Straßen mit Kolonial-Namen wird vereinfacht

Maerckerweg

Koloniales Erbe in Steglitz-Zehlendorf: Der Maerckerweg in Lankwitz

Auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, hat sich heute der Senat in erster Lesung mit der Umbenennung von Straßen befasst, die Namen mit Bezug auf die Kolonialzeit tragen.

Mit der vorgeschlagenen Änderung der Ausführungsvorschriften zu § 5 des Berliner Straßengesetzes (AV Benennung von Straßen) werden die Gründe für Umbenennungen erweitert. Zukünftig wird ausdrücklich auf die Möglichkeit verwiesen, Straße umzubenennen, wenn deren Namen koloniales Unrecht heroisieren oder verharmlosen und damit Menschen herabwürdigen. Weiterlesen


 

TAGESSPIEGEL: Museumsstandort Dahlem – 10000 Objekte wandern ins Humboldt Forum

Staatliche Museen DahlemWas soll aus dem Museumsstandort Dahlem werden? Eine Arbeitsgruppe hat Ideen für einen lebendigen Forschungscampus entwickelt.

In einem Jahr ist es geschafft. Dann werden jene 10000 Objekte des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst, die fürs Humboldt Forum ausgewählt wurden, begutachtet, gereinigt, dokumentiert, verpackt und nach Mitte abtransportiert sein. Für den Sommer 2021 ist die erste Eröffnungsetappe der außereuropäischen Sammlung am Schlossplatz geplant, im Herbst die zweite. Und in Dahlem, wo die beiden Museen zuletzt ihren Sitz hatten, wird das großzügige Foyer dann nicht mehr mit Umzugskisten vollgestellt sein, sondern von Menschen bevölkert. Weiterlesen


 

Homophobie und Hass in Partnergemeinden in Polen

14IMG_8803Gemeinsame Stellungnahme der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und des LSVD Berlin-Brandenburg zur Aktuelle Situation von LGBTI in Polen erschienen.

Auch Poniatowa als Partnerstadt von Steglitz-Zehlendorf hatte sich zu Beginn des Jahres per Erklärung seiner lokalen Gemeindeversammlung wie ca. 100 andere polnische Kommunen zur “LGBT-freien Zone” erklärt (wir berichteten). Daraufhin schloss sich der Bezirk Steglitz-Zehlendorf einen kritischen offenen Brief des europäischen Städte- und Gemeindeverbandes CEMR vom 17. Mai 2020 an, welcher an die plonischen Gemeinden auf ihre Erklärung ansprach. Eine Antwort liegt bisher anscheinend nicht vor und so haben sich auch die Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und der LSVD Berlin-Brandenburg in einer Stellungnahme  zu diesem Sachverhalt geäußert:  Weiterlesen


 

Fete de la (Haus-)Musique 2020 in Steglitz-Zehlendorf

Auch in diesem Jahr wird wieder eine Fete de la Musique -wie gewohnt am 21.Juni, dem längsten Tag des Jahres- stattfinden. Wegen der Corona-Einschränkungen wird es sich dieses Jahr jedoch hauptsächlich um Online-Events handeln. Die Gesamtübersicht über alle Berliner Events findet sich unter www.fetedelamusique.de. Es gibt jedoch auch einige virtuelle Events mit Bezug zu unserem Bezirk. Eine gute Möglichkeit also, einfach mal unkompliziert, bei Regen trocken und ohne Fahrweg hereinzuschauen…

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An KulturInSZ.de mitschreiben?

Homepage
In eigener Sache: Bereits seit einigen Jahren existiert dieser Blog nun schon und viele Autor*innen (siehe Über uns) haben ihre Spuren in Form von Texten hinterlassen. Wir freuen uns aber auch weiterhin über interessierte Mitschreiber*innen!

Der Blog entstand dabei aus der Idee, dem vielgehörten (Vor-)Urteil “in Steglitz-Zehlendorf ist doch nix los…” entgegenzuwirken. Aus unserer Sicht gibt es viele spannende   Menschen, Ort, Kunst und Geschichte(n) auch bei uns im Bezirk – man muss sie nur entdecken. Denn während z.B. das Ethnologische Museum in Dahlem vielen seit ihrer Kindheit (mit Klettern auf den Südseebooten) bekannt ist, sind z.B. die Villa von Achim Freyer in Lichterfelde, das Kunsthaus Dahlem, die Ruine der Künste, die Vielfalt unserer Künstler*innen bei den jährlichen offenen Ateliers oder auch das ehemalige Frauengefängnis in der Soethstraße als Kulturort häufig eher unbekannt. Wir möchten dazu möchten beitragen, dies zu ändern! Weiterlesen


 

Hilfe für das BaLi-Kino!

Bali-Kino

Bali-Kino

Liebes Publikum,

was für eine Zeit, in der für uns alle so viel zum Stillstand kommt und viele Pläne nicht realisiert werden können. Eine Zeit, in der sicher viele von uns für sich und ihr Umfeld keine vertraute Zukunft erkennen können.
Aber zu allererst hoffe ich, dass Sie die Zeit gesund und mit dann neuem Mut überstehen werden.
Durch die Schließung des Kinos wird mir beim “Verweilen” im leeren Raum klar, wie sehr ich Sie alle, mein Publikum, vermisse. Sozusagen meine Kinofamilie, die mir und meiner Programmauswahl in all den Jahren treu geblieben ist.
Was wäre das Kino ohne Sie.

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Petition bei mäusebunker.de: RETTET DEN MÄUSEBUNKER!

Petition zum Erhalt des „Mäusebunkers“ von Gerd und Magdalena Hänska und des ehemaligen Instituts für Hygiene und Mikrobiologie von Fehling+Gogel (März 2020)

An den Regierenden Bürgermeister Michael Müller, den Senator für Kultur und Europa Dr. Klaus Lederer, den Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut, sowie den Vorstand und Aufsichtsrat der Charité

Die Situation

Es drohen uns gleich zwei Ikonen der Berliner Architektur verloren zu gehen! Ein einzigartiges Ensemble zweier Institute der Charité am Campus Benjamin Franklin in Steglitz ist akut davon bedroht, zerstört zu werden. Sie sind herausragende Beispiele dieses Bautyps aus der Ära der Nachkriegsmoderne, die derzeit besonders in Deutschland und international als Teil unseres baukulturellen Erbes entdeckt und auch denkmalfachlich gewürdigt wird. Für beide Bauwerke bestehen bereits Beseitigungsanzeigen. Gleichzeitig liegen zu beiden positive Denkmalgutachten vor. Um den Verlust zu verhindern müssen sie mit äußerster Dringlichkeit unter Denkmalschutz gestellt werden.

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Hilfen in der Corona-Krise für Künstler*innen und Kulturschaffende

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Immer mal wieder unterbrochen: Beantragungsportal der IBB

Seit dem 14. März steht das kulturelle Leben in der Hauptstadt still. Auch Künstler*innen und Kulturschaffende im Bezirk Steglitz Zehlendorf sind von Honorarausfällen betroffen. Oft trifft die Schließung auch von soziokulturellen Einrichtungen und Bildungsstätten gerade die Kulturschaffenden doppelt, da sich viele mit Lehraufträgen und Projekten der kulturellen Bildung querfinanzieren. Bisher gilt die Schließung bis zum 19. April, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass sich selbst dann Einkommenseinbußen bis in den Herbst abzeichnen werden.

Der Berliner Senat hat ein Soforthilfeprogramm für Soloselbständige und Kleinstunternehmen beschlossen. Seit Freitag, den 27. März können die Gelder bei der Investitionsbank beantragt werden. Die Gelder der Soforthilfe 2 des Landes sind ausdrücklich auch für Freischaffende in Kunst und Kultur gedacht. Ergänzend hierzu können Gelder des Bundes für Gewerbemiete und Betriebskosten mit dem gleichen Antrag beantragt werden. Weiterlesen


 

Lokale Buchhandlungen unterstützen! #supportyourlocalbookstore

Gerade in Zeiten von Corona haben es die kleinen, lokalen Buchhandlungen nicht einfach: fehlt die Laufkundschaft, fehlt der Umsatz.

BücherDie meisten dieser Buchhandlungen haben sich jedoch entschlossen, den Verkauf möglichst kontaktlos, also mit Online-Bestellung und Abholung bzw. Versand fortzusetzen. Wir haben Sie hier daher einmal nach Postleitzahl aufgelistet und finden: Lokalen Buchhandel mit Käufen unterstützen! #supportyourlocalbookstore

Eine PDF-Datei zum Ausdrucken und z.B. im Hausflur aufzuhängen finden Sie hier.

(Die Liste ist so vollständig wie möglich – Sie kennen noch weitere, kleine Buchläden? Gerne per Mail an info [at] KulturInSZ [punkt] de)

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TAGESSPIEGEL: Berliner Brutalismus – Mäusebunker vom Abriss bedroht

Bauten der Berliner Charité gelten als international geschätztes Zeugnis der Berliner Nachkriegsarchitektur. Trotzdem sollen sie noch in diesem Jahr abgerissen werden.

Mäusebunker Rohre MäusebunkerWie Kanonen ragen blaue Rohre aus der Fassade des pyramidenähnlichen Gebäudes. Mäusebunker wird es scherzhaft genannt: Es handelt sich um die Tierversuchslaboratorien der Freien Universität. Man kann darüber streiten, ob es sich bei dem Bau am Hindenburgdamm in Lichterfelde um ein schönes Gebäude handelt.

Eher um einzigartige Architektur. Ein Blogger vergleicht sie mit einem „aus der Hölle aufgetauchten Atom-U-Boot“, und eine Schau im Frankfurter Architekturmuseum würdigte den Mäusebunker als „wohl unheimlichsten Bau der deutschen Nachkriegsmoderne“.

Dieses Gebäude aus dem Jahr 1981, das von dem Architektenpaar Magdalena und Gerd Hänska entworfen wurde, ist nun akut vom Abriss bedroht; nur öffentlicher Druck kann es wohl noch retten.

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Ausstellung online: Timo Kahlen : ‘AUS DER LUFT GEGRIFFEN’ @ Ruine der Künste Berlin

imageLiebe Freunde, Neugierige und Interessierte,

die aktuelle Ausstellung zum Thema ‘LUFT’ ist – mit ein wenig Vorstellungskraft – noch sichtbar und hörbar.

Auch von zu Hause aus: Der Katalog zur Ausstellung ist erschienen und kann unter
http://www.staubrauschen.de/catalog/kahlen_luft_2020_catalog_v12r.pdf  (PDF, ca. 5 MB)
für die private Lektüre und Sammlung kostenlos heruntergeladen werden.
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Hass gegen Vielfalt: Auch Partnerstadt Steglitz-Zehlendorfs betroffen

Mit dem konservativen Backlash in Polen geht auch eine zunehmende Ablehnung gleichgeschlechtlicher Lebensformen einher – so haben sich jüngst über 100 polnische Verwaltungsbezirke, Landkreise und Gemeinden als “LGBT-freie Zonen” erklärt.

Mit darunter fällt auch Poniatowa, eine der Partnergemeindem Steglitz-Zehlendorfs:

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Live-Stream des Schlosspark-Theaters

Das Schlosspark-Theater streamt in Zeiten von Corona seine Aufführungen teils live. Nähere Infos z.B. auf der Facebook-Seite des Theaters:

www.facebook.com/SchlosspaarkTheaterBerlin/

 


 

Das Studentendorf Schlachtensee gewinnt den Deutschen Bauherrenpreis 2020

Das Studentendorf Schlachtensee in Zehlendorf gewinnt den Deutschen Bauherrenpreis 2020. Wir gratulieren ganz herzlich!

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Foto (c) Tina Merkau

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Tagesspiegel: “Er experimentiert mit Licht, und betreibt eine Ruine als Museum”

Die Ruine der Künste inder Hittorfstraße

Die Ruine der Künste inder Hittorfstraße

Der Tagesspiegel berichtet heute über den Geburtstag von Wolf Kahlen, den Betreiber der Ruine der Künste in unserem Bezirk:

Wolf Kahlen nennt sich selbst Urständler, weil er seine Kunst den Urempfindungen des Lebens widmet. Heute wird er 80 Jahre alt. Eine Gratulation.

Die Mauern sind mürbe, doch drinnen waltet ein Pionier mit jugendlichem Geist. Dahin gehen, wo kein anderer hingeht. Und wenn es eine zerbombte Villa in der Hittorfstraße im gutbürgerlichen Berliner Bezirk Dahlem ist.

Der Aura eines verlassenen Hauses nachspüren, den Wind im Gestrüpp der zugewucherten Terrasse rascheln hören, dem leisen Bröckeln des Putzes lauschen. Und dann dem Vernichtungswerk der Zeit Paroli bieten.

Schutt herauskarren, Fenster reinsetzen, Fußböden einziehen. Wer Künstler ist, kann auch Heimwerker sein, ein Hippie mit zauseligem Backenbart sowieso.

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Bezirksamt: Alte Dorfkirche Zehlendorf: Zutritt zur Baustelle ausdrücklich erwünscht – zahlreiche Veranstaltungen in den kommenden Wochen

Der historische WinkelOhne Gerüst und mit den neuen Dachziegeln sieht die Alte Dorfkirche seit einiger Zeit von außen fertig aus. Aber im Inneren ist sie immer noch eine Baustelle. Die Pläne für den vollständigen Innenausbau liegen zwar vor, können aber erst im nächsten Jahr verwirklicht werden. Nach diesen letzten Arbeiten ist das Kirchlein dann wieder voll nutzbar ist.
Die Begeisterung und das Interesse der Öffentlichkeit an der Kirchensanierung ist jedoch so groß, dass die Paulusgemeinde die Kirche in dieser Übergangsphase für Gemeindeglieder und interessierte Besucher provisorisch für verschiedene Veranstaltungen öffnet. Zum einen für Andachten und Gottesdienste, zum anderen für Vorträge und Lesungen, veranstaltet vom Heimatverein Zehlendorf, dessen Heimatmuseum im alten Schulhaus gleich neben der Dorfkirche zu besichtigen ist. Weiterlesen


 

Hatun-Sürücü-Preis 2020

Hatun Sürücü-Memorial candlelight-10th anniverary 2015-01

Hatun Sürücü. Bild: LezFraniak [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Im Januar 2020 verleiht die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin zum achten Mal den Hatun-Sürücü-Preis. Damit wollen wir die Menschen und Organisationen in den Mittelpunkt rücken, die sich tatkräftig und mit viel Herz für die Selbständigkeit von Mädchen und jungen Frauen engagieren. Trifft diese Beschreibung genau auf Ihr Projekt oder ein Ihnen bekanntes Projekt zu? Dann bewerben Sie sich noch bis zum 31.12.2019 oder schlagen Sie ein Projekt vor! Am 31. Januar 2020 werden die Gewinner*innen im Festsaal des Abgeordnetenhauses geehrt.

Am 7. Februar 2005 wurde Hatun Sürücü Opfer eines sogenannten Ehrenmordes. Die damals 23-Jährige hatte sich aus einer Zwangsehe befreit und danach ein selbstbestimmtes Leben in Berlin geführt. Kurz vor dem Abschluss ihrer Gesell*innenprüfung zur Elektroinstallateurin wurde die junge Mutter von einem ihrer Brüder erschossen. Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen. Weiterlesen


 

BERLINER KURIER: Zehlendorfer Waldfriedhof – Massenmörder der Nazis liegt neben NS-Opfern

Waldfriedhof Zehlendorf

Auf dem Waldfriedhof Zehlendorf

“Auf dem Waldfriedhof Zehlendorf befand sich das Kriegsgrab von Herbert Linden. Er organisierte von 1939 an den Massenmord an Behinderten, meist Kindern (T4-Aktion), brachte sich 1945 um. Der Senat handelte nicht, weil die Aufhebung von Kriegsgräbern nicht geregelt sei” (…) Weiterlesen


 

BERLINER WOCHE: Erinnerungsarbeit – Buch über die fast vergessenen Maler*innen in Steglitz

Berliner WocheDas Buch behandelt Leben und Werk von 18 Maler*innen, die etwa zwischen 1860 und 1880 geboren wurden und längere Zeit ihres Lebens in Berlin-Steglitz gelebt und gearbeitet haben. Neben Wilhelm Blanke, der den Mittelpunkt bildet und der Anlass für diese Publikation war, sind das: Fritz Bersch, Bruno Bielefeld, August Böcher, Richard Flockenhaus, Clara Gebauer, Fritz Geyer, Reinhard Hübner, Carl Kayser-Eichberg, Ernst Kolbe, Erhard Langkau, Felix Machatscheck, Albert Maennchen, Karl Mickelait, Franz Müller-Münster, Waldemar Sewohl, Elisabeth Tapper und Otto Thiele:

Weiter bei der Berliner Woche:
www.berliner-woche.de/steglitz/c-kultur/buch-ueber-die-fast-vergessenen-malerinnen-in-steglitz_a240790

 


 

Marlene-Dietrich-Abend im Schlossparktheater – 2 Freikarten zu gewinnen!

Marlene Dietrich im Schlosspark-TheaterAb dem 17.11. wird das Schlosspark-Theater Rita Feldmeier mit “ALLEIN IN EINER GROSSEN STADT”, einem Marlene-Dietrich-Abend unter der Regie von Achim Wolff  präsentieren. Wir verlosen 1×2 Freikarten

Unter der Überschrift “Nicht nur ein Liederabend” wird “gesungen und geplaudert” mit Rita Feldmeier als Marlene und Jörg Daniel Heinzmann am Flügel: Weiterlesen