Hilfen in der Corona-Krise für Künstler*innen und Kulturschaffende

91271929_10221547988185921_4705404627187662848_o

Immer mal wieder unterbrochen: Beantragungsportal der IBB

Seit dem 14. März steht das kulturelle Leben in der Hauptstadt still. Auch Künstler*innen und Kulturschaffende im Bezirk Steglitz Zehlendorf sind von Honorarausfällen betroffen. Oft trifft die Schließung auch von soziokulturellen Einrichtungen und Bildungsstätten gerade die Kulturschaffenden doppelt, da sich viele mit Lehraufträgen und Projekten der kulturellen Bildung querfinanzieren. Bisher gilt die Schließung bis zum 19. April, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass sich selbst dann Einkommenseinbußen bis in den Herbst abzeichnen werden.

Der Berliner Senat hat ein Soforthilfeprogramm für Soloselbständige und Kleinstunternehmen beschlossen. Seit Freitag, den 27. März können die Gelder bei der Investitionsbank beantragt werden. Die Gelder der Soforthilfe 2 des Landes sind ausdrücklich auch für Freischaffende in Kunst und Kultur gedacht. Ergänzend hierzu können Gelder des Bundes für Gewerbemiete und Betriebskosten mit dem gleichen Antrag beantragt werden.

Ein umfassendes FAQ und die links zu den Anträgen:

https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/corona-liquiditaets-engpaesse.html

umgang_mit_covid_19_im_rahmen_der_projektforderung

Übersicht des Senats

Weiterführende Links:

Hilfsmaßnahmen und Informationen von staatlicher Stelle:

Senatsverwaltung für Kultur und Europa https://www.berlin.de/sen/kulteu/aktuelles/corona/

Hilfspaket der Bundesregierung
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

Maßnahmen der Künstlersozialkasse (KSK)
https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

Umgang mit Förderprogrammen im Land Berlin: https://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/

Jobcenter: „Corona-Virus: FAQ zur Grundsicherung“ https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung?

 

Offene Briefe, Forderungen, Informationen aus dem Kulturbereich:

Deutscher Kulturrat: „Hilfspaket der Bundesregierung für Selbständige: Kulturrat fordert entsprechenden Anteil für den Kulturbereich“ https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/hilfspaket-der-bundesregierung-fuer-selbstaendige-kulturrat-fordert-entsprechenden-anteil-fuer-den-kulturbereich/

Koalition der Freien Szene:
www.koalition-der-freien-szene-berlin.de

Netzwerk Projekträume Berlin: Sondernewsletter März
http://www.projektraeume-berlin.net/wp-content/uploads/2020/03/NW_Newsletter_Coronavirus_3.2020_web.pdf

IG Jazz – Interessengemeinschaft Jazz Berlin: Pressemitteilung vom 17.3.2020 http://www.ig-jazz-berlin.de/wp-content/uploads/2020/03/20200317_PM_Corona_IGJazzBerlin.pdf

LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V.: „Kultur und Corona“ (Beratungsangebot)
http://www.laftberlin.de/veranstaltungen.html

INM Berlin – Initiative Neue Musik Berlin e.V.: „Corona-Pandemie“
https://www.inm-berlin.de/de/47101/corona-pandemie/

ZMB – Zeitgenössisches Musiktheater Berlin: Forderungen an Bundes- und Landesregierung
http://musiktheater-berlin.de/wp-content/uploads/2020/03/19.3.2020-ZMB-zum-Corona-Shutdown.pdf

ZTB – Soforthilfe II des Landes Berlin
http://www.ztberlin.de/sicherung-der-freien-kunstszene-in-zeiten-von-corona

Tanzraum Berlin: Dringliche Umsetzung der ersten Maßnahmen des Runden Tisch Tanz
http://www.ztberlin.de/sicherung-der-freien-kunstszene-in-zeiten-von-corona

bbk berlin – berufsverband bildender Künstler*innen :
Aktuelles: www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php/idcat.112

 

Umfragen zu Verdienstausfällen nach Sparten:

Zusammenfassung der Blitzumfrage vom bbk-Berlin „COVID-19 und die Bildende Kunst“ https://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idart=6576&refId=199
Digitale Plattformen für Berliner Kunst:

www.berlinalive.de (Online-Bühne für Kultur der Senatsverwaltung von Kultur und Europa)

www.unitedwestream.berlin (Streaming-Plattform von Reclaim Club Culture & Clubcommission Berlin)

Petitionen:

Hilfen für Freiberufler* und Künstler* während des „#Corona-Shutdowns“
https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns-2

Coronakrise: Deutscher Musikrat fordert befristetes Grundeinkommen https://www.musikrat.de/aktuelles/detailseite/coronakrise-deutscher-musikrat-fordert-befristetes-grundeinkommen



Teilen auf:

Über Carsten Berger

Mitarbeiter der BVV Steglitz-Zehlendorf für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied Kulturausschuss Steglitz-Zehlendorf, Herausgeber KulturInSZ.de Kontakt: info[at]KulturInSZ.de, Twitter: @KulturInSZ
Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare

  1. Kerstin Quitsch - Sprecher*innenkreis der Koalition der Freien Szene sagt:

    Die Investitionsbank hat die Warteschlange wieder geöffnet und die Bundesmittel können beantragt werden. https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/corona-zuschuss.html Der Unterschied zu der beendeten Soforthilfe 2 vom Land ist, dass die Bundesmitteln bisher nicht für die Verwendung von Kosten des Lebensunterhalts und Krankenkassenbeiträge verwendet werden dürfen. Das gilt nicht nur für Freiberufler*innen sondern auch für Angestellte. Bundesmittel dienen nur für Gewerbemieten und Betriebskosten. Dies wird viele Künstler*innen in die Grundsicherung zwingen. Der Zugang zu Hartz4 wurde zwar erleichtert, dies bezieht sich allerdings nur auf die Vermögensprüfung und die Wohnungsgröße. Sonstige Auflagen, wie auch die Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt und die Verpflichtung zur Teilnahme von Maßnahmen bleiben bestehen. Da der Beruf der Künstler*in nur als Schausteller*in, Musiker*in und Schauspieler*in in der Datenbank der JobCenter geführt wird, sind auch die JobCenter auf diese Situation nicht vorbereitet. Bei der Weiterführung der künstlerischen Tätigkeit unterliegt die Empfänger*in den üblichen Abrechnungsauflagen, wobei das JobCenter z.T. Ausgaben nicht anerkennt, die das Finanzamt genehmigt. Die Versicherung über die KSK ruht und es werden keine Rentenbeiträge eingezahlt. Ausländische Künstler*innen fallen hier zum Teil ganz durch das Raster. Verbände der Sparten und die Koalition der Freien Szene weist auf die Problematik hin. Inwiefern dies Einfluß auf die Liquiditätshilfen des Bundes hat, ist bisher offen. Momenat wird lediglich dikutiert, dass vor der Beanspruchung von Bundesmitteln nicht alle eigenen liquiden Finanzmittel aufgebraucht werden müssen. Sobald es Neuigkeiten gibt, poste ich diese

  2. Zur Zeit ist die Beantragung bei der Investitionsbank (IBB) bis zum 6.4. unterbrochen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *