TAGESSPIEGEL: “Die schwierige Herkunft der Knochenfunde an der FU Berlin”

Mögliche Verbindungen zur Kolonialzeit und Auschwitz

Woher stammen die an der Freien Universität entdeckten Skelettreste? Die Antwort ist schwierig und offenbart ein Dilemma. Ein Forschungsbericht.

Keller, Archive und Dachböden von wissenschaftlichen Instituten, die in der NS-Zeit tätig waren, führen bis heute zu ungeheuerlichen Entdeckungen. Manchmal werden bedenkliche Funde auch im Außenraum gemacht. So bei Bauarbeiten 2014 an der Hauptbibliothek der Freien Universität. Dort wurde eine Grube mit menschlichen Knochen angeschnitten.

Der Ort ist ehemaliges Gelände des Kaiser Wilhelm-Instituts für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWIA), dessen menschenverachtende Wissenschaft historisch gut untersucht ist. Der hochproblematische und oft beschriebene Umgang mit diesen 2014 gefundenen Knochen seitens der Freien Universität als auch des Landesinstituts für gerichtliche und soziale Medizin braucht hier nicht wiederholt werden.

Weiterlesen beim Tagesspiegel (16.06.2021):

https://amp.tagesspiegel.de/wissen/moegliche-verbindungen-zur-kolonialzeit-und-auschwitz-die-schwierige-herkunft-der-knochenfunde-an-der-fu-berlin/27289342.html

Über Carsten Berger

Mitarbeiter der BVV Steglitz-Zehlendorf für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied Kulturausschuss Steglitz-Zehlendorf, Herausgeber KulturInSZ.de Kontakt: info[at]KulturInSZ.de, Twitter: @KulturInSZ
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