{"id":12690,"date":"2024-01-26T15:18:38","date_gmt":"2024-01-26T14:18:38","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/?p=12690"},"modified":"2024-01-26T15:43:47","modified_gmt":"2024-01-26T14:43:47","slug":"koalition-der-freien-szene-berlin-zur-aussetzung-der-antidiskriminierungsklausel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/politik\/koalition-der-freien-szene-berlin-zur-aussetzung-der-antidiskriminierungsklausel\/","title":{"rendered":"Koalition der freien Szene Berlin zur Aussetzung der Antidiskriminierungsklausel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-12691\" src=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/KdFS-Logo.png\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/KdFS-Logo.png 354w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/KdFS-Logo-233x300.png 233w\" sizes=\"(max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/><em><strong>Die sogenannte &#8220;Antidiskriminierungsklausel&#8221;, d.h. die Bedingung bei F\u00f6dermitteln des Landes Berlin f\u00fcr K\u00fcnstler*innen, sich per Unterschrift zu Israel zu bekennen, ist nach intensiver Diskussion zun\u00e4chst ausgesetzt. Viele Verb\u00e4nde z.B. der <a href=\"https:\/\/www.bbk-berlin.de\/news\/08012024-zur-einfuehrung-der-neuen-antidiskriminierungsklausel-des-senats-berlin\">berufsverband der bildenden k\u00fcnstler*innen (bbk)<\/a>, aber auch Einzelk\u00fcnstler*innen hatten sich gegen diese inhaltliche Einmischung in ihre Arbeit, aber auch gegen formale Aspekte der Klausel (Rechtssicherheit und -konsequenzen, konkrete \u00dcberpr\u00fcfung) gewandt. Stellvertretend hier das Statement der Koalition der Freien Szene dazu:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&#8220;Am Montag, dem 22. Januar 2024, verk\u00fcndete Kultursenator Joe Chialo im Rahmen des Kulturausschusses, dass die zu Beginn des Jahres neu implementierte Antidiskriminierungsklausel vorerst ausgesetzt werde. In einer Pressemitteilung des Senats hei\u00dft es: \u201eAufgrund von juristischen Bedenken, dass die Antidiskriminierungs-klausel in dieser Form nicht rechtssicher ist, wird diese ab sofort keine Anwendung in Zuwendungsbescheiden mehr finden.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Ein breites B\u00fcndnis von Kunst- und Kulturverb\u00e4nden sowie weitere Initiativen und Einzelpersonen hatten nach Bekanntgabe der Einf\u00fchrung der Klausel an Joe Chialo und die Kulturverwaltung appelliert, diese aufgrund von Rechtsunsicherheit, zweifelhafter Praktikabilit\u00e4t und der Gefahr weiterer Diskriminierung auszusetzen.<\/p>\n<p>Wir deuten es als gutes Zeichen, dass die, von vielen Seiten vorgetragene Kritik Ber\u00fccksichtigung fand. Wir begr\u00fc\u00dfen den Vorschlag des Kultursenators, im gemeinsamen Dialog Ma\u00dfnahmen gegen die vielf\u00e4ltigen Formen von Diskriminierung zu entwickeln.<\/p>\n<p>Wir, der Rat f\u00fcr die K\u00fcnste, die Koalition der Freien Szene, der bbk berlin, der LAFT Berlin, inm berlin, festiwelt \u2013 Netzwerk Berliner Filmfestivals, ZMB, ZTB, IG Jazz Berlin, Pro Quote B\u00fchne, die Berliner Literaturkonferenz, das Netzwerk freier Berliner Projektr\u00e4ume und -initiativen und die Kulturpolitische Gesellschaft Berlin Brandenburg sind davon \u00fcberzeugt, dass gerade Kunst R\u00e4ume \u00f6ffnen kann, um vor dem rechtlichen Hintergrund unserer Verfassung eine tiefgreifende Auseinandersetzung \u00fcber Diskriminierung in unserem Land zu erm\u00f6glichen<\/p>\n<p>(&#8230;)&#8221;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.koalition-der-freien-szene-berlin.de\/pm-antidiskriminierungsklausel-ausgesetzt\/\">Weiterlesen auf der Homepage der Freien Szene<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die sogenannte &#8220;Antidiskriminierungsklausel&#8221;, d.h. die Bedingung bei F\u00f6dermitteln des Landes Berlin f\u00fcr K\u00fcnstler*innen, sich per Unterschrift zu Israel zu bekennen, ist nach intensiver Diskussion zun\u00e4chst ausgesetzt. 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