{"id":3338,"date":"2013-09-19T12:56:17","date_gmt":"2013-09-19T10:56:17","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/?p=3338"},"modified":"2014-01-05T04:32:48","modified_gmt":"2014-01-05T03:32:48","slug":"delegationsreise-nach-sochos-und-lagadas-griechenland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/aktuelles\/delegationsreise-nach-sochos-und-lagadas-griechenland\/","title":{"rendered":"Delegationsreise nach Sochos und Lagadas (Griechenland)"},"content":{"rendered":"<p>(2.10.2012 bis 6.10.2012)<\/p>\n<p>Teilnehmer der Rei<a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Lagadas1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3345\" alt=\"Lagadas1\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Lagadas1-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Lagadas1-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Lagadas1.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>se:<\/p>\n<p>Herr Bezirksb\u00fcrgermeister Norbert Kopp<br \/>\nHerr Bezirksstadtrat Norbert Schmidt mit seiner Ehefrau Brigitte Schmidt<br \/>\nSowie die Bezirksverordneten Frau Dr. Claudia Wein, Herr Michael McLaughlin, Herr Volker Semmler und Herr Carsten Berger<br \/>\nF\u00fcr den St\u00e4dtepartnerschaftsverein die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Frau Kerstin Breidenbach<\/p>\n<p>2.10.2012<\/p>\n<p>Die Reise begann mit einem fr\u00fchen Abflug von <!--more-->Tegel nach Wien und von dort nach Thessaloniki. Lagadas ist sowohl eine Stadt als auch der Name der Gemeinde in die die vormals selbst\u00e4ndige Gemeinde Sochos eingegliedert wurde. Diese liegt etwa 15 km von Thessaloniki entfernt. Die Damen der Delegation wurden mit Blumen begr\u00fc\u00dft und die komplette Delegation wurde zum Hotel gebracht.<\/p>\n<p>Nach einem kurzen Aufenthalt ging es zum Rathaus von Lagadas, wo wir bereits vom B\u00fcrgermeister und den Mitgliedern des Gemeinderates erwartet wurden. Nach div. Reden und Gru\u00dfworten wurde die Partnerschaft zwischen beiden Parteien \u201eerneuert\u201c. Danach folgte ein Essen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-3347\" alt=\"Langadas2\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas2-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas2-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas2.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Danach hatten wir die M\u00f6glichkeit, eine Ausgrabungsst\u00e4tte zu besichtigen. Der Leiter (die Ausgrabungen erfolgen auf eigene Kosten und werden nicht \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert) erkl\u00e4rte, dass die Arbeiten in enger Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t von Weimar erfolgen. Gegenst\u00e4nde, die gefunden werden, insbesondere Versteinerungen von Tieren oder deren \u00dcberresten konnten wir in einem kleinen Museum in der N\u00e4he bewundern. Vor dem Museum stand ein Stein aus der Zeit Alexanders des Gro\u00dfen, der dieser Stadt die Stadtrechte verliehen hatte.<\/p>\n<p>Von dort ging es zu einem kleinen Betrieb, der hoffentlich im kommenden Jahr auf der Gr\u00fcnen Woche mit heimischen Produkten vertreten sein wird. Angefangen hatten die Mitarbeiter als Mitglieder einer Gruppe, die Feiern ausgerichtet hat und immer wieder gefragt wurde, ob sie nicht diese oder jene der selbst hergestellten K\u00f6stlichkeiten verkaufen w\u00fcrden. Wir wurden auch mit Kostproben wie z. B. selbst gebackenem Wei\u00dfbrot, eingelegten Feigen und Kuchen verw\u00f6hnt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas3.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3348\" alt=\"Langadas3\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas3-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas3-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas3.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Von dort besuchten wir einen Ort der ebenfalls zur Gemeinde geh\u00f6rt. Es gab ein Instrumentenmuseum zu besichtigen, in dem Nachbauten historischer Instrumente inihrer Entstehung zur jeweiligen Zeit ausgestellt waren. Wir wurden vom Ortsvorsteher gef\u00fchrt und es wurde ein k\u00f6stlicher Lik\u00f6r und Wildfeigen kredenzt. Nach dem Abendessen sind wir ins Hotel zur\u00fcckgekehrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>3.10.2012<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas4.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-3349\" alt=\"Langadas4\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas4-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas4-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas4.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 3.10. dem Tag der Deutschen Einheit fand morgens ein Kongress statt. Dieser wurde in R\u00e4umen, die zur Therme von Lagadas geh\u00f6ren,abgehalten. Thema war die Vermarktung der regionalen Produkte. Die Schwerpunkte der Referenten boten ein weites Spektrum. Von einem Vertreter der IHK, \u00fcber eine Referentin zum Thema \u201eRegionalw\u00e4hrung Chiemgauer\u201c, Genossenschaften (in Griechenland bisher v\u00f6llig unbekannt) bis zu einem Vortrag von Herrn Kopp zum Thema Kleing\u00e4rten. Einer der Referenten war das Mitglied des Abgeordnetenhauses Herr Goiny, der nicht zu Unrecht mehrfach ausf\u00fchrte, da\u00df griechische Produkte, die aufgrund ihrer Qualit\u00e4t einen internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchen, au\u00dferhalb Griechenlands v\u00f6llig unbekannt sind. Jeder Europ\u00e4er kennt Grappa (Schnaps aus Trester). Auch in Griechenland wird ein ausgezeichneter Tresterschnaps mit Namen Zipporo gebrannt.<\/p>\n<p>Die Vortr\u00e4ge waren sehr interessant, lagen allerdings leider nicht in schriftlicher Form vor. Es w\u00e4re sicher gut gewesen, wenn man das ein oder andere noch h\u00e4tte \u201enachlesen\u201c k\u00f6nnen. Von einem Referenten wurde ausgef\u00fchrt, da\u00df z. b. \u00fcber 95 % aller Bankgesch\u00e4fte v\u00f6llig von der Realwirtschaft \u201eabgekoppelt\u201c sind. Herr Goiny war zwar kein \u201eoffizielles\u201c Mitglied unserer Delegation, allerdings haben wir uns erfreulich h\u00e4ufig bei Veranstaltungen getroffen, denn er f\u00e4hrt seit etlichen Jahren nach Griechenland und ist mit der Situation vor Ort gut vertraut.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas5.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3350\" alt=\"Langadas5\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas5-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas5-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas5.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Nach den Vortr\u00e4gen haben wir uns im Hotel umgezogen, denn am Abend wurde feierlich der Platz vor den Thermen in \u201eSteglitz-Zehlendorf-Platz\u201c benannt. Nachm diesem Festakt lud der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Thessaloniki zu einem Empfang auf dem es auch sehr beeindruckende Tanzdarbietungen gab.<\/p>\n<p>Wir haben von unseren Gastgebern am Rande mitbekommen, dass es wohl Proteste gegeben haben soll, von denen wir selbst allerdings keine erlebt haben. Die Presse hat \u00fcberwiegend positiv berichtet, obwohl es auch negative Berichterstattung gab. Wobei ich es pers\u00f6nlich als positives Zeichen sehe, wen in der Presse alle Seiten zu Wort kommen.<\/p>\n<p>In einer Demokratie geh\u00f6ren auch kritische Stimmen dazu und solange es dem Leser selbst \u00fcberlassen bleibt, sich eine eigene Meinung zu bilden, sollte man die Darstellung in den Medien vielleicht nicht unbedingt auf die Goldwaage legen.<\/p>\n<p>4.10.2012<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas6.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-3351\" alt=\"Langadas6\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas6-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas6-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas6.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>An diesem Tag haben wir Sochos besucht. Auch dort gibt es einen St\u00e4dtepartnerschaftsverein, in dem wir sehr herzlich begr\u00fc\u00dft wurden. Mit K\u00e4se, Zipporo und Tulumba (ein sehr wohlschmeckendes Geb\u00e4ck). Herr Goiny hat uns an diesem Tag begleitet. Nach dem St\u00e4dtepartnerschaftsverein haben wir einen Rundgang erst durch die Kirche von Sochos und dann durch den Ort unternommen. Streng genommen, wurde die Kirche ohne Baugenehmigung errichtet, denn dieser Teil Griechenlands war je nach Grenzziehung der M\u00e4chtigen ihrer Zeit Zankapfel zwischen div. V\u00f6lkern und Kulturen. Die Kirche ist \u00fcberwiegend aus Holz und von der Ausstattung her sehr beeindruckend. Mich pers\u00f6nlich hat das Geb\u00e4u an die Friedenskirche in Schweidnitz erinnert. Wem die Geschichte dieser Kirche nicht gel\u00e4ufig sein sollte: Ein Ergebnis des Westf\u00e4lischen Friedens war die Tatsache, dass es Protestanten im katholischen Schlesien erlaubt wurde, Kirchen zu bauen. Au\u00dferhalb der Stadt, nur aus Holz und die Bauzeit durfte nicht l\u00e4nger als ein Jahr betragen. In der Hoffnung, dass diese Auflagen nicht erf\u00fcllt werden k\u00f6nnten, betrachtete man das \u201eProblem\u201c als \u201eerledigt\u201c, nur um anschlie\u00dfend festzustellen, da\u00df es den Zusammenhalt der Gemeinde sehr gest\u00e4rkt hatte. Die Kirche in Griechenland galt immer als \u201eH\u00fcterin\u201c der griechischen Traditionen, insbesondere in bewegten Zeiten. Vom Selbstverst\u00e4ndnis her betrachtet man sich als Nachfahren des Mazedonischen Reiches.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas7.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3352\" alt=\"Langadas7\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas7-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas7-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas7.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Zum Ort Sochos geh\u00f6rt auch ein kleines Museum, in dem u. a. Kost\u00fcme ausgestellt sind, die sehr an allemannische Fastnacht erinnern. Den Brauch, den Winter auszutreiben, gibt es auch in Griechenland. Anschlie\u00dfend haben wir das Frauenkloster besucht. Dort wurden wir mit Kaffee, Zipporo, Tulumba und selbstgemachtem Konfekt (sehr wohlschmeckend) bewirtet. Da Frauen das Kloster auch nur in R\u00f6cken betreten d\u00fcrfen, haben wir am Eingang \u201eLeihr\u00f6cke\u201c bekommen, weil alle drei Damen Hosen trugen. Nach dem Frauenkloster haben wir dem ganz in der N\u00e4he liegenden M\u00e4nnerkloster einen Besuch abgestattet und wurden dort ebenfalls liebevoll empfangen und bewirtet.<\/p>\n<p>Da wir ja l\u00e4nger nichts gegessen hatten, stand nunmehr der Besuch in einer K\u00e4serei mit Verkostung an. Nach einer sehr interessanten F\u00fchrung durch die K\u00e4serei, die seit mehreren Generationen in Familienbesitz ist und deren Chefin als Unternehmerin des Jahres ausgezeichnet wurde, gab es noch die M\u00f6glichkeit sich durch das umfangreiche Angebot \u201edurchzukosten\u201c. F\u00fcr meinen Geschmack war ein K\u00e4se k\u00f6stlicher als der andere, obwohl ich einr\u00e4umen muss, dass ich nicht alle kosten konnte; es waren ein paar zu viel f\u00fcr das Fassungsverm\u00f6gen meines Magens. Wer sich im Internet informieren m\u00f6chte <a href=\"http:\/\/www.proikas.gr\" target=\"_blank\">www.proikas.gr<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas8.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-3353 alignright\" alt=\"Langadas8\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas8-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas8-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas8.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach einem (ausf\u00fchrlichen) Essen stand ein Besuch in einem Weingut auf dem Programm. Der Winzer baut schon seit mehr als 30 Jahren Biowein an, also nach streng \u00f6kologischen Ma\u00dfst\u00e4ben. Auch dort wurden wir nach einer Besichtigung des Betriebes und einem Besuch in einem etwas entfernter liegenden Geb\u00e4ude (das f\u00fcr Veranstaltungen gemietet werden kann und einen phantastischen Ausblick bietet) wiederum mit K\u00f6stlichkeiten bewirtet.<\/p>\n<p>Das Abendessen, das in Griechenland traditionell sp\u00e4ter eingenommen wird als in Deutschland fand in einem Restaurant in einer Ortschaft statt, die ebenfalls zur Gemeinde geh\u00f6rt. Die Ortsvorsteherin nahm an dem Abendessen teil es war ein sehr vergn\u00fcglicher Abend, an dem auch viel getanzt und gelacht wurde. Auch unsere Herren haben eine \u201ekesse Sohle auf\u00b4s Parkett gelegt\u201c.<\/p>\n<p>5.10.2012<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas9.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3354\" alt=\"Langadas9\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas9-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas9-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas9.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Am Morgen haben wir das Denkmal in Lachanas besucht. Lachanas war eine Art \u201eRobin Hood\u201c der Griechen. Der Ort wurde nach ihm benannt. Das Denkmal befindet sich auf einer Anh\u00f6he und bietet einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Landschaft, die der Schauplatz einer blutigen Schlacht war. Dieser Teil Griechenlands geh\u00f6rte seinerzeit zum Osmanischen Reich und es waren K\u00e4mpfer aus Bulgarien, die hier gegen Griechen aus S\u00fcdgriechenland k\u00e4mpften, denn die Griechen in dieser Gegend waren l\u00e4ngst in der Unterzahl, was die Ethnien der Bev\u00f6lkerung anging. Auch hier fand eine Art ethnischer S\u00e4uberung statt, um den Preis, dass bei Neuordnung der L\u00e4nder Menschen ihre angestammte Heimat verlassen mussten, wenn sie nicht als Fremde unter fremder Herrschaft leben wollten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas10.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-3355 alignright\" alt=\"Langadas10\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas10-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas10-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas10.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Danach haben wir ein Naturkundemuseum besichtigt, durch das uns der Leiter f\u00fchrte. Es ist eine private Ausstellung von Tieren, die sehr aufw\u00e4ndig und lebensecht pr\u00e4pariert wurden.<\/p>\n<p>Im Anschluss ergab sich die Gelegenheit einen kleineren Soldatenfriedhof, auf dem britische Soldaten beigesetzt sind, zu besichtigen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas11.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3356\" alt=\"Langadas11\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas11-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas11-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas11.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das Mittagessen fand in einem Komplex statt, der nicht nur ein hervorragendes Restaurant, sondern auch eine kleine Kapelle beherbergt. Ein Hotel ist geplant. Wann der Bau realisiert wird steht noch nicht fest. Bedarf ist da, insbesondere von Hochzeitsg\u00e4sten, die sich in der Kapelle trauen lassen, nur ist die Finanzierung aufgrund der Wirtschaftskrise nicht gesichert.<\/p>\n<p>Vor dem Essen zeigten uns die Gastgeber noch die h\u00f6chste Erhebung der Gegend, ein Berg mit einer beeindruckenden Aussicht und einer kleinen Kapelle. Das nachfolgende Essen war k\u00f6stlich. Der B\u00fcrgermeister von Lagadas und Herr Goiny gaben uns die Ehre.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas12.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-3357\" alt=\"Langadas12\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas12-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas12-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas12.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Am Abend gab es noch eine F\u00fchrung durch die Thermen, die schon sehr alt sind, gerade liebevoll restauriert werden und definitiv einen Besuch wert sind. Wir wurden vom B\u00fcrgermeister von Langadas selbst gef\u00fchrt. Seine Familie hat ihn an diesem Abend begleitet. Danach gab es noch ein gemeinsames Abendessen auf dem sich alle Delegationsmitglieder bei den Gastgebern bedankten. Es war unser Abschiedsabend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>6.10.2012<\/p>\n<p>Dr. Claudia Wein und ich traten die Heimreise an, w\u00e4hrend die anderen Delegationsteilnehmer noch zum Berg Athos fuhren. Diesen d\u00fcrfen allerdings nur M\u00e4nner besuchen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas13.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-3358\" alt=\"Langadas13\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas13-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas13-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Langadas13.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mir pers\u00f6nlich hat die Reise viel Freude bereitet. Es war innerhalb des Vorstandes abgesprochen, das einer von uns an dieser Delegationsreise teilnehmen sollte, um eine B\u00fcrgerreise vorzubereiten.<\/p>\n<p>Als Fazit bleibt mir nur festzuhalten, da\u00df wir \u00fcberall herzlich und freundlich aufgenommen wurden. Unsere Gastgeber und wir haben sehr offen und sehr frei miteinander gesprochen und es war beeindruckend, wie gut sie die Situation selbst analysiert hatten und was sie entweder schon unternommen haben oder noch unternehmen werden, um die Krise zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich den Analysen der Politiker lauschte erinnerte ich mich daran, da\u00df es doch Berater der amerikanischen Bank Goldman Sachs waren, die die griechische Regierung in Sachen Beteiligung am Euro berieten. Ein Schelm wer jetzt die Frage aufwirft, ob man die strukturellen Probleme nicht damals schon h\u00e4tte erkannt haben k\u00f6nnen, und somit 10 Jahre Zeit \u201everschenkt\u201c hat, die gut h\u00e4tte genutzt worden sein k\u00f6nnen, um schon mal anzufangen und es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Ein Scheitern Europas w\u00fcrde andere st\u00e4rken und das Aufflackern alter Ressentiments, scheint gl\u00fccklicherweise nicht zu funktionieren. Es wird immer ein paar geben, die in der Vergangenheit leben und viele, die (wie u. a. auch meine Kinder) sich mittlerweile ganz selbstverst\u00e4ndlich als Europ\u00e4er definieren. Unsere Herkunft mag unterschiedlich sein, aber viele Erfahrungen wie Besetzung, K\u00e4mpfe, Vertreibung und die Sehnsucht nach Frieden verbinden uns.<\/p>\n<p>Insbesondere wir Deutschen sollten uns der Tatsache besinnen, da\u00df es nach dem Krieg Menschen gab, die uns eine helfende Hand entgegen streckten und uns die Chance gaben, unser Land wieder aufzubauen. Wir sollten uns auch der Tatsache besinnen, dass es uns m\u00f6glich war, die Teilung unseres Landes zu \u00fcberwinden. Von der Solidarit\u00e4t, die wir empfingen, k\u00f6nnen wir sicher etwas \u201eabgeben\u201c.<\/p>\n<p>In diesem Sinne sollten wir unsere Freunde besuchen, auch wenn es harte Arbeit sein wird, die vielen K\u00f6stlichkeiten zu konsumieren und die zahlreichen interessanten Pl\u00e4tze zu besichtigen.<\/p>\n<p>Ich bedanke mich bei unseren Gastgebern f\u00fcr die erlebnisreiche und eindrucksvolle Zeit und bei meinen Mitreisenden f\u00fcr ihre angenehme Gesellschaft.<\/p>\n<p>Kerstin Breidenbach<br \/>\n(Bilder: Carsten Berger)<\/p>\n<p>&#8211; Wir danken dem <a href=\"http:\/\/www.bsz-spv.de\/app\/download\/6841825084\/Bericht+Langadas%281%29.pdf?t=1361710582\" target=\"_blank\">St\u00e4dtepartnerschaftsverein Steglitz-Zehlendorf\u00a0<\/a> f\u00fcr die freundliche Genehmigung zur Ver\u00f6ffentlichung\u00a0 &#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(2.10.2012 bis 6.10.2012) Teilnehmer der Reise: Herr Bezirksb\u00fcrgermeister Norbert Kopp Herr Bezirksstadtrat Norbert Schmidt mit seiner Ehefrau Brigitte Schmidt Sowie die Bezirksverordneten Frau Dr. Claudia Wein, Herr Michael McLaughlin, Herr Volker Semmler und Herr Carsten Berger F\u00fcr den St\u00e4dtepartnerschaftsverein die &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/aktuelles\/delegationsreise-nach-sochos-und-lagadas-griechenland\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[89,59,54,88,55,87],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3338"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3338"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3338\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3343,"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3338\/revisions\/3343"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}