{"id":6657,"date":"2018-09-24T18:14:15","date_gmt":"2018-09-24T16:14:15","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/?p=6657"},"modified":"2018-09-24T18:14:50","modified_gmt":"2018-09-24T16:14:50","slug":"ihre-buehne-war-das-bild-ihre-bilder-der-raum-ilona-freyer-denecke-malerei-und-zeichnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/aktuelles\/ihre-buehne-war-das-bild-ihre-bilder-der-raum-ilona-freyer-denecke-malerei-und-zeichnung\/","title":{"rendered":"Ihre B\u00fchne war das Bild, ihre Bilder der Raum&#8230; ILONA FREYER-DENECKE | Malerei und Zeichnung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ehrung des bildk\u00fcnstlerischen Werks der Kost\u00fcm- und B\u00fchnenbildnerin Ilona Freyer-Denecke in einer Werkschau<\/strong><br \/>\n<strong>30. September 2018 bis 7. April 2019.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Achim_Freyer_Stiftung1.png\"><img loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-6660 alignleft\" src=\"http:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Achim_Freyer_Stiftung1-300x250.png\" alt=\"Achim_Freyer_Stiftung\" width=\"300\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Achim_Freyer_Stiftung1-300x250.png 300w, https:\/\/kulturinsz.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Achim_Freyer_Stiftung1.png 379w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am Sonntag, dem 30. September er\u00f6ffnet die Galerie im KUNSTHAUS der ACHIM FREYER STIFTUNG die Ausstellung Ihre B\u00fchne war das Bild, ihre Bilder der Raum. Mit der Pr\u00e4sentation einer umfangreichen Auswahl aus dem erhalten gebliebenen zeichnerischen und malerischen Nachlass von Ilona Freyer-Denecke w\u00fcrdigt die Ausstellung eine singul\u00e4re k\u00fcnstlerische Position, die bis heute nichts an Brisanz und poetischer Wirkkraft verloren hat.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nMit radikaler Poesie verhandelt die B\u00fchnenbildnerin Ilona Freyer-Denecke in ihren freien bildk\u00fcnstlerischen Arbeiten existentielle Themen, die im Pers\u00f6nlich-Biografischen beginnen und weit dar\u00fcber hinausreichen. Die als befremdlich und paralysierend empfundenen gesellschaftlichen Zw\u00e4nge und Machtstrukturen werden zeichnend, malend, schreibend entlarvt und m\u00fcnden in die Suche nach Fluchtm\u00f6glichkeiten. Die Frage nach einem angemessenen Ort des Individuums in der Gesellschaft f\u00fchrt die K\u00fcnstlerin weiter in den Raum, in den Welt-Raum. Das Bild wird zur Welt, die Welt zum Bild. Freyer-Deneckes profunde inhaltliche Auseinandersetzungen sind das Motiv ihres \u201aMalens wie Atmen\u2019 \u2013 die daraus entstandenen Bilder sind Zeugnisse einer ber\u00fchrenden wie schonungslosen Offenheit.<\/p>\n<p>Um die bestehenden Widerspr\u00fcche zu formulieren und zugleich der Utopie einer harmonischen Beziehung Mensch-Ding-Natur Gestalt zu geben, hat Freyer-Denecke ihre ganz eigene, unverwechselbare Handschrift gefunden, die der Bild-Intention dient, ohne prim\u00e4r gefallen zu wollen. Mit ihren eigenwilligen Bildkompositionen, den ungezwungenen Linien \u2013 manchmal hart, manchmal sanftm\u00fctig \u2013 und dem Mut zu Farbe und Licht hat sie ein zu ihren B\u00fchnenbildern kongeniales Werk geschaffen.<\/p>\n<p>Mit der Pr\u00e4sentation einer Auswahl aus dem erhalten gebliebenen zeichnerischen und malerischen Nachlass von Ilona Freyer w\u00fcrdigt die Ausstellung eine singul\u00e4re k\u00fcnstlerische Position, die ihrer (Wieder-) Entdeckung harrt.<\/p>\n<p>Ilona Freyer-Denecke (1943 in Dessau geboren, 1984 in Berlin gestorben) studierte an der Kunsthochschule Berlin-Wei\u00dfensee und begann ihre berufliche Laufbahn als B\u00fchnenbildnerin in Magdeburg. Danach arbeitete sie am Deutschen Theater Berlin und f\u00fcr das Berliner Ensemble. Ab 1972 lebte sie mit ihrem Ehemann Achim Freyer in der BRD bzw. in West-Berlin. Sie war Gastprofessorin an der Hochschule der K\u00fcnste Berlin und realisierte deutschlandweit zahlreiche erfolgreiche B\u00fchnenbilder bzw. Kost\u00fcme. Unter anderem war Freyer-Denecke f\u00fcr die Ausstattung von Leo Tolstois Macht der Finsternis (1976) am Schauspielhaus D\u00fcsseldorf und am Staatstheater Stuttgart f\u00fcr mehrere Inszenierungen von Claus Peymann verantwortlich: Die Gerechten (1976), Iphigenie auf Tauris (1977), Drei Schwestern (1978), au\u00dferdem Woyzeck (1974), Ein Sommernachtstraum (1977), Herbert Achternbuschs Ella (1978) und Jean Genets Der Balkon (1979). Das B\u00fchnenbild und die Kost\u00fcme zur Bochumer Urauff\u00fchrung von Gerlind Reinshagens St\u00fcck Fr\u00fchlingsfest (1980) und die Kost\u00fcme f\u00fcr Achim Freyers Stuttgarter Inszenierung der Oper Echnaton von Philip Glass (1984) waren ihre letzten Arbeiten f\u00fcr das Theater.<\/p>\n<p>Laufzeit der Ausstellung:<br \/>\n30. September 2018 \u2013 7. April 2019<\/p>\n<p>Ort:<br \/>\nGalerie im KUNSTHAUS der ACHIM FREYER STIFTUNG Kadettenweg 53, 12205 Berlin<\/p>\n<p>Eintritt:<br \/>\nDer Eintritt in die Galerie ist kostenlos<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten Galerie:<br \/>\nSonntags, 15-18 Uhr sowie nach Vereinbarung<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten Sammlung:<br \/>\nDie Besichtigung der Sammlung ist nur mit F\u00fchrung m\u00f6glich. Sonntags, 15-18 Uhr sowie nach Vereinbarung<\/p>\n<p>Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie unter www.achimfreyer.com\/veranstaltungen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ehrung des bildk\u00fcnstlerischen Werks der Kost\u00fcm- und B\u00fchnenbildnerin Ilona Freyer-Denecke in einer Werkschau 30. September 2018 bis 7. April 2019. Am Sonntag, dem 30. 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