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Eine Veranstaltung des Fachbereichs Kultur in Kooperation mit dem Forschungscampus Dahlem
Forschungscampus Dahlem, Lansstraße 8, 14195 Berlin
19. Februar 2026
18 Uhr
Eintritt frei
Es sprechen: Dr. Christine Howald (Historikerin), Nicola Kuhn (Journalistin, Autorin)
Ab Sommer 1900 schlug eine Acht-Nationen-Allianz in China die antiwestliche Aufstandsbewegung Yihetuan brutal nieder und plünderte Paläste, Tempel und Privathäuser. Noch heute finden sich Spuren des Boxerkrieges (1900/1901) in unserem nationalen und individuellen Gedächtnis und unseren öffentlichen wie privaten Sammlungen.
Im Rahmen der Ausstellung „Currents“ von Charlotte Ming & Yangkun Shi sprechen Christine Howald und Nicola Kuhn über die deutsche Beteiligung am sogenannten Boxerkrieg sowie dessen langfristige politische und kulturelle Nachwirkungen. Den Auftakt der Veranstaltung bildet eine historische Kontextualisierung des Krieges und seiner transnationalen Dimensionen durch Christine Howald, die als Leiterin des deutsch-chinesischen Verbundprojektes „Spuren des ‚Boxerkrieges‘ in deutschen Museumssammlungen“ tätig ist. Anschließend stellt Nicola Kuhn ihre Publikation „Der chinesische Paravent: Wie der Kolonialismus in deutsche Wohnzimmer kam“ vor, in der sie die Zirkulation chinesischer Objekte in deutschen Sammlungs- und Alltagskontexten untersucht.
Im vertiefenden Gespräch reflektieren Howald und Kuhn koloniale Aneignungspraktiken, die Wege von Plündergut und gegenwärtige Debatten um den Umgang mit dem kolonialen Erbe.
Veranstalter:
Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf
Ansprechpartnerin für die Presse: Dr. Christiana Brennecke, Christiana [punkt] Brennecke [at] ba-sz [punkt] berlin [punkt] de
Forschungscampus Dahlem
Ansprechpartnerin für die Presse: Julie Nautré, J [punkt] Nautre [at] smb [punkt] spk-berlin [punkt] de
www.berlin.de/kultur-steglitz-zehlendorf
19.02.2026
18:00 - 19:30
Forschungscampus Dahlem
Lansstraße 8
Berlin



