Finissage der Ausstellung „Currents. Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit in China“ mit Künstlerinnenführung & Gespräch

“Eine Veranstaltung des Fachbereichs Kultur in Kooperation mit dem Forschungscampus Dahlem

Forschungscampus Dahlem, Lansstraße 8, 14195 Berlin
19. März 2026, 18.30 Uhr
Eintritt frei

Am 22. März endet die Ausstellung „Currents“ im Forschungscampus Dahlem. Seit Oktober 2025 lädt die dreiteilige Installation von Charlotte Ming und Yangkun Shi zum Nachdenken über die deutsche Kolonialvergangenheit in China und ihre Spuren im Berliner Straßenbild ein. Bis heute erinnert im direkten Umfeld des Forschungscampus das 1906 benannte Straßendreieck Lans-, Taku- und Iltisstraße an die deutsche Beteiligung an der Niederschlagung des „Boxeraufstandes“ in den Jahren 1900/1901.
Im Rahmen der Finissage am Donnerstag, den 19. März 2026 um 18.30 Uhr führt die Künstlerin und Journalistin Charlotte Ming durch die Ausstellung, erläutert historische Zusammenhänge und stellt Bezüge zur Gegenwart her. Der Historiker Stefan Zollhauser präsentiert neue Forschungsergebnisse über Berichte deutscher Soldaten, die aus dem Boxerkrieg zurückkehrten, und tritt damit in einen direkten Dialog mit den gezeigten Kunstwerken. Die Veranstaltung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit der deutschen Kolonialgeschichte in China und den daraus entstandenen Straßennamen auseinanderzusetzen und über ihre Zukunft ins Gespräch zu kommen.
Der Abend findet zweisprachig statt – Charlotte Ming spricht Englisch, Stefan Zollhauser Deutsch. Ein anschließender Ausklang in Form eines Get-togethers gibt dem Publikum die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion (…)”.

Weiterlesen:

https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1652467.php

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert