“Gerade auch in Zehlendorf finden sich viele Orte mit nationalsozialistischer Vergangenheit, wie Wohnorte von bedeutenden Widerständlern und Widerständlerinnen und Bekennender Kirche in Dahlem. Auf der anderen Seite gab es aber auch z.B. das erste nationalsozialistische Denkmal Deutschlands an der heutigen Argentinischen Allee, die Spanische Allee zur Ehrung der „Legion Condor“, die Wohnorte der Nazi-Größen u.a. auf Schwanenwerder, die NS-Forschungsinstitute, die ehemalige SS-Siedlung nahe Krumme Lanke. Bisher sind diese Orte noch nicht gesammelt dargestellt, teils sogar relativ unbekannt” – so der Begründungstext eines meiner Anträge, die gerade im Kulturausschuss beraten werden.
Sinn macht dieser, da eine solche regionalhistorische Aufarbeitung in der Übersicht noch aussteht. Für Steglitz ist diese bereits vorhanden (siehe Bild rechts) und war grundlegend für die Idee zum aktuellen Antrag.
Wie sich bei der Diskussion des Antrags im Ausschuss jedoch zeigte, sind die Ressourcen, die für ein solches Projekt zur Verfügung gestellt werden, knapp bemessen.
Daher werde ich mich an entsprechende Organisationen wenden, möchte an dieser Stelle aber auch ein Netz privater Interessenten knüpfen und zur Mithilfe einladen. Dieses Verfahren hat sich bereits bei der vorliegenden Publikation zu Steglitz bewährt. Sollten Sie also an einer Mitarbeit interessiert sein – oder auch noch über bestimmte Erinnerungen, Urkunden, Zeitdokumente zum Nationalsozialismus speziell in Zehlendorf verfügen, würden wir uns über eine kurze Information freuen: info [at] kulturinsz [punkt] de
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2 Antworten auf “Zehlendorf im Dritten Reich” – Mithilfe erwünscht