Am Freitag wurde der bisher namenlose Platz an der Gail-S-Halvorsen-Schule in einer feierlichen Zeremonie nach dem berühmten Kantor benannt. Nachama überlebte Auschwitz und war zwischen 1947 und 2000 Kantor und Oberkantor der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Er setzte sich für den interreligiösen Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Juden und Christen ein. Neben seinem Adoptivsohn, dem Pulbizisten und Rabbiner Andreas Nachama, sprach auch unser Stadtrat Urban Aykal. Vertreter*innen der BVV Fraktionen und zahlreiche Bürger*innen konnten bei der Einweihung auch der Musik des Shalom-Chores lauschen, dessen Gründer Estrongo Nachama war.





