
Liebe Nachbarschaft und liebe Freundinnen und Freunde des Vereins Papageiensiedlung,
nach langer Zeit lädt unser Verein endlich wieder zu einer Kulturveranstaltung ein.
Am Freitag, den 11. Oktober 2024, um 20 Uhr wird Florian Wacker aus seinem 2024 im Berlin Verlag erschienenen Roman “Zebras im Schnee” im Gemeindesaal der Evangelischen Emmanus-Kirchengemeinde Zehlendorf lesen. Der Roman war in diesem Jahr der Festivalroman bei “Frankfurt liest ein Buch”. In mehr als 100 Veranstaltungen in Frankfurt und Umgebung wurden Schauplätze des Romans vorgestellt, und an historische Persönlichkeiten und Ereignisse der 1920er Jahre erinnert. Sie fanden z.B. in der Villa Elsaesser, heute Residenz des Schweizer Generalkonsuls, und in der Europäischen Zentralbank (EZB) statt, wo früher die Großmarkthalle (GMH) stand. Beides sind Bauten meines Großvaters, dem Architekten Martin Elsaesser. Bei der Lesung im Leica-Museum habe ich den Autor kennengelernt und ihn zu uns nach Zehlendorf eingeladen. Weiterlesen



Wie jedes Jahr am 21. Juni findet auch in diesem die Fete de la Musique statt. Eine schöne Möglichkeit, umsonst und draußen Live-Musik zu genießen. Wir wünschen viel Spaß und gutes Wetter! Hier die teilnehmenden Ort in Steglitz-Zelendorf, für mehr Informationen jeweils darauf klicken:
“Mit einem Zuschlag von spektakulären 141 Millionen Euro endete am Montag die Zwangsversteigerung des ehemaligen Kraftwerks Steglitz in der Birkbuschstraße. Wer sind die neuen Besitzer? Unsere Recherchen führen ins Berliner Clanmilieu.
Jahrzehntelang war Kunst und Kultur willkommen, sich in den Leerstellen dieser Stadt auszubreiten und hat sie weltweit bekannt und lebenswert gemacht. Doch diese Räume schwinden. Seit 2017 mussten knapp 2.000 Ateliers einer profitableren Nutzung weichen, während gleichzeitig nur knapp 300 neue Flächen hinzugekommen sind.
„Wegen dringlicher Instandhaltungsarbeiten ist das Outpost Theater bis auf Weiteres geschlossen“, heißt es auf der Website des Alliiertenmuseums. Im denkmalgeschützten ehemaligen Kino der US-Truppen ist ein wesentlicher Kern der Dauerausstellung untergebracht – der Ausstellungsteil zu den Jahren 1945 bis 1950 ist seit Oktober nicht mehr zugänglich. Grund für die Schließung seien Mängel am Bau, sagt Museumsdirektor Jürgen Lillteicher dem Tagesspiegel: „Sie umfassen alle Gebiete des Gebäudes, Elektrik, Heizung, Bausubstanz, Schadstoffe, Sicherheit, Statik, Dächer etc.“ Das ehemalige Kino sei „in den 90-er Jahren mehr schlecht als recht für den Museumsbetrieb hergerichtet“ worden. Gebaut wurde das Outpost vor fast 72 Jahren.
Nach der Eröffnungsrede durch die Bezirksbürgermeisterin und eine ukrainische Gesangsdarbietung schilderte Olga Pischel vom Städtepartnerschaftsverein -und selbst geborene Charkiwerin- die bisherigen Hilfen: allgemeine Hilfstransporte, zum Teil auch mit Lieferung schweren Geräts, Prothesen und -teile des Orthopädiemechanik-Meisters Klaus Dittmer und auch viele Hilfsaktivitäten, die aus der Online-Konferenz „Brücke Berlin-Charkiw“ resultierten, die im letzten Sommer zwischen Freier Uni und der Karazin-Uni Charkiw stattfand. Gerade kürzlich sammelte die Paulus-


Die sogenannte “Antidiskriminierungsklausel”, d.h. die Bedingung bei Födermitteln des Landes Berlin für Künstler*innen, sich per Unterschrift zu Israel zu bekennen, ist nach intensiver Diskussion zunächst ausgesetzt. Viele Verbände z.B. der
Am Stölpchenweg, Ecke Kohlhasenbrücker Straße fällt neuerdings eine leuchtend rote Tafel ins Auge. Diese regionalhistorische Informationsstele erinnert an den Filmpionier Karl Wolfssohn und den Verlust seines Grundstücks am Stölpchensee. Sie soll einen Beitrag zur Aufklärung und zur mahnenden Erinnerung an den jüdischen Unternehmer leisten. 



Wieder einmal hatte sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) unseres Bezirks mit einem Doppelhaushalt zu befassen, diesmal 2024/25. Beschlossen wurde dieser am 20.9.23 und muss im Berliner Abgeordnetenhaus nun noch einmal verteidigt werden, um dann schließlich gültig zu sein. Während die Verwendung großer Teile der diesmal ca. 733 Mio. EUR Gesamtsumme pro Jahr gesetzlich festgeschrieben ist, (z.B. Jugendhilfegesetz, Sozialgesetze, etc.) ist dies im Kulturteil flexibler. Hintergrund sind aber auch hier die Kosten- und Leistungsrechnung des Landes, die bezirkliche Leistungen (z.B. Entleihe eines Buches in der Bibliothek) als Produkte definiert und dann (allerdings erst im übernächsten Jahr) von Landes- nach Bezirkseben hin vergütet. Das Land Berlin ist dazu in der Lage, weil bei ihm die meisten Steuerbeträge auflaufen. Der Bezirk ist nur mit dazu verglichen kleineren Einnahmeposten wie Gewerbesteuer, Strafzetteleinnahmen und im Kulturbereich z.B. mit den Einnahmen aus Musikunterricht in der Musikschule, Strafgebühren bei Fristüberziehung in der Bibliothek gesegnet.



