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Diskussion

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Regionalmanagement: IDEENWerkstatt MUSEEN Dahlem

 „Gebt mir ein Museum und ich werde es füllen“, sagte der spanische Maler, Grafiker und Bildhauer Pablo Picasso. Daran zweifeln wir nicht. Doch was passiert, wenn zwei große Museen ihre Bestände an anderen Ausstellungsorten zeigen und Touristen deshalb nicht mehr in den Berliner Südwesten kommen, erleben wir gerade in unserem Bezirk.

Diese Bestandsverlagerung ist zugleich auch eine Chance und spornt an, darüber nachzudenken wie Museen / Ausstellungen künftig gestaltet werden sollen. Deshalb hat das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf mit dem Regionalmanagement Berlin SÜDWEST die „IDEENWerkstatt MUSEEN“ initiiert.


In der Auftaktveranstaltung der Reihe „IDEENWerkstatt MUSEEN“ am 12. Dezember 2017, 19 Uhrbeschäftigen wir uns mit dem Thema „Wie zeitgemäß sind Museen?“ Es diskutieren:

  • Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin Steglitz-Zehlendorf
  • Prof. Dr. Oliver Rump, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Fachbereich Museumsmanagement und -kommunikation
  • Paul Spies, Direktor Stadtmuseum Berlin und Chefkurator des Landes Berlin im Humboldt Forum
  • Prof. Dr. Moritz Wullen, Beauftragter der Gründungsintendanz für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Humboldt Forum

(…)

Weiter unter:
www.rm-berlin-sw.de/projekte/ideenwerkstatt-museen.html

(Text: Regionalmanagement Berlin Südwest)


Endlich wieder Sitzung des Kultur- und Schulausschusses

IMG_7700Nach seiner letzten Sitzung, die bereits am 18.7.17 stattgefunden hat, tagt der Kultur-/Schul- und Bildungsausschuss heute zum ersten mal nach der Sommerpause wieder. Gerade in Zeiten drängender Sanierungsprobleme in den Schulen ist diese geringe Sitzungsfrequenz unverständlich. Neben den Schulthemen ist darüber hinaus die Zeit knapp für eine Beschäftigung mit den Kulturthemen…

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Bezirksmedaille für Helgard Gammert (Bali-Kino)

Bali-Kino

Bali-Kino

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks hat dieses Jahr unter anderem Frau Helgard Gammert vom Bali (“Bahnhofslichtspiele”)-Kino in Zehlendorf mit der Bezirksmedaille ausgezeichnet.

Zur Begründung hieß es: “Frau Gammert stellt ihr Kino ‘Bali’ in Zehlendorf immer wieder auch explizit gemeinnützigen Initiativen zur Verfügung. So zeigt sie z.B. mit der Friedensinitiative Zehlendorf und dem Diakonie-Hospiz Wannsee (im Rahmen der Reihe „Sterben, Tod und Trauer“) Filme zum jeweiligen Thema und bietet auch Raum zu breiter gesellschaftlicher Diskussion.

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Zur Zukunft des Museenkomplexes Dahlem

Wie auch bei uns hier immer wieder berichtet, tobt die Diskussion um die Nachnutzung des Museenkomplexes Dahlem an der Lans-/Taku-/ Iltisstraße schon einige Jahre: Hintergrund ist der Umzug großer Teile des bisherigen Ausstellungsbestandes ins neue Humboldtforum und damit das Freiwerden von ca. 56.000 qm Fläche. Auch der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses befasste sich auf seiner jüngsten Sitzung mit dieser Thematik.

Die Sitzung des Kulturausschusses brachte dabei keine abschließenden Ergebnisse, deutlich wurde aber, dass weiterlesen…


Eigenständiger Ortsteil Schlachtensee?

Identitätsstiftende Maßnahme oder überflüssiger Luxus? Zur Zeit wird auf Anstoß einer Bürgerinitiative diskutiert, ob Schlachtensee, was bisher (anders als z.B. Nikolassee oder Wannsee) kein eigenständiger Berliner Ortsteil ist, diesen Status nun erhalten soll.

Das Gebiet am Schlachtensee

Das Gebiet am Schlachtensee. Copyright: © OpenStreetMap-Mitwirkende (CC BY-SA)

Geschichtlich gesehen (s. unser Artikel dazu) ist “Slatdorp” am “Slatsee” 1242 zuerst  schriftlich erwähnt – jedoch als Abteilung des Zisterzienserklosters Lehnin, nicht eigenständig. Diese Abhängigkeit von anderen Gebietskörperschaften änderte sich auch im Laufe der Zeit bis heute nicht.

Um gerade diese Eigenständigkeit geht es aber einer kleinen Bürgerinitiative um Dirk Jordan und Joachim Elsholz – von einer “identitätsstiftenden Wirkung” ist da die weiterlesen…


Recherchen zum Arbeitslager Stalag IIId in Lichterfelde gefordert

Modell eines Kriegsgefangenenlagers (Bild: Grafikwerkstatt Wikipedia / CC BY-SA 3.0)

Wie wir bereits auf unserer Seite im Rahmen der “Unbekannten Orte” berichteten (kulturinsz.de/cms/orte/unbekannte-orte/arbeitslager/), gab es im Gebiet der späteren “Parks Range” an der Osdorfer/Reamurstraße zu Zeiten des Nationalsozialismus ein Kriegsgefangenenlager, in diesem Falle das “Stalag IIID”, von dessen Baracken sich die Gefangenen täglich zu Knochenarbeit aufmachten, an deren Ende nicht selten der Erschöpfungstod stand.

Auf die Größenordnung des Kriegsgefangenlagerwesens in Berlin wies auch Bundestagspräsident Lammert jüngst in seiner Rede zum 27. Januar hin: so waren nach seinen Worten insgesamt 500.000 Gefangene im Raum Berlins betroffen, die häufig kriegsrechtswidrig auch in der Rüstungsindustrie und daneben auch bei Nazi-Funktionären privat eingesetzt gewesen seien. Obwohl gerade das Leid dieser Kriegsgefangenen in langen Zügen zu Fuß deutlich im Straßenbild zu sehen war, begann die Aufarbeitung dieser Seite des Naziregimes im Kern erst im Jahr 2000 mit der Gründung einer entsprechenden Stiftung.

Es ist daher gut, dass in Hinsicht auf baldige Baumaßnahmen auf dem Gelände eine Aufarbeitung der Geschichte dieses Lagers nun in der BVV zur Debatte steht und in einem Denkzeichen münden soll:
www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=5513

Weitere Infos zu Kriegsgefangenenlagern:
wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kriegsgefangenenlager_der_Wehrmacht


Kulturausschuss in Glienicke

Seine gestrige Sitzung verbrachte der bezirkliche Kulturausschuss zusammen mit dem Umweltausschuss im Park Glienicke, um sich vor Ort von den Arbeiten zur Instandsetzung des Weltkulturerbes zu informieren.

Anfang_Fuehrung_GlienickeIn Anwesenheit der Stadträtin für Natur Christa Markl-Vieto und des gesamten Umweltausschusses ging es zunächst unter Führung von Karin Berning (Weltkulturerbe Glienicke e.V.) durch den Park Klein-Glienicke, um sich die neue Gestaltung des Wegesystems anzuschauen. Dieses wird gerade -besonders in den geneigten Teilen- von Lockermaterial auf gegossene Asphaltformen umgestellt, die in ihrer Farbgestaltung den Originalwegen angepasst werden. Hintergrund ist hier die Abspülung des bisherigen Lockermaterials bei Regenfällen und die geplante Befahrbarkeit der Wege dann auch durch Fahrzeuge der Gartenpflege.

Wegesanierung

Wegesanierung

Zur Zeit sind dabei die Beläge schon gegossen, die Wegkanten aber noch nicht gestaltet (s.Bild). Dabei wird das Netz auch wieder der ursprünglich von Gartenbaumeister Lenne geplanten Lage näher gebracht, um weiterlesen…


Musikschule: Haushaltssperre soll aufgehoben werden

Bereits seit Anfang des Jahres gilt im Bezirk eine so genannte “Haushaltssperre”, d.h. neue Ausgaben außerhalb der laufenden Kosten (wie z.B. Lohnzahlungen, Unterhalt Immobilien) entfallen bzw. benötigen gesonderte Beantragung. Hintergrund ist hier die frappierende Unterfinanzierung der Bezirke durch das Land Berlin.

Leo-Borchardt-Musikschule

Leo-Borchardt-Musikschule

Besonders hart betroffen: unsere Musikschule. Die DozentInnen sind frei angestellt, erhalten für ihre Lehrtätigkeit stets neue Verträge pro Kurs, den sie abhalten. Somit können unter der Haushaltssperre keine neuen Kurse angeboten werden. Für die ohnehin schlecht bezahlten, aber hoch qualifizierten DozentInnen ist dies ein harter Schlag und bedeutet massive Verdienstausfälle bis hin zur Existenzgefährdung.

In den heutigen Ausschuss für Bildung & Kultur waren daher weiterlesen…


Berliner Abendblatt: “Auf Pfitzes Spuren im Kiez”

Ehrung: Eine Straße soll nach dem beliebten Schauspieler Günter Pfitzmann benannt werden

Pfitzmanns Grab auf dem Waldfriedhof Zehlendorf

Seine Popularität reichte weit über die Stadtgrenzen hinaus, doch mit seiner Berliner Heimat war der 2003 verstorbene Günter Pfitzmann eng wie kaum ein anderer Schauspieler verbunden. Das lag nicht zuletzt an seinen Rollen in TV-Serien wie „Praxis Bülowbogen“: Mehr als hundert Folgen lang spielte Pfitzmann hier den Kiez-Arzt Dr. Brockmann, der seine Patienten nicht nur medizinisch betreute, sondern sich auch rührend um deren Alltagssorgen kümmerte.

<Weiter im Berliner Abendblatt>


Kommentar: Stand der Dinge – Marginalisierung und Nudging

Von der öffentlichen Analyse in den klassischen Medien wenig beachtet läuft einer der großen Trends unserer Zeit: Marginalisierung, d.h. die Ausgrenzung von Individuen und Menschengruppen aus der Gesellschaft an ihren Rand. Was das bedeutet, zeigt sich an der aktuellen Entwicklung besonders in den Industrienationen.

Mit der Automatisierung und Digitalisierung der Welt rutscht heute auch die breite Mittelschicht in die Gefahr des Verlustes ihres Jobs und damit einer wichtigen Quelle ihrer Rolle in der Gesellschaft. Dies trifft damit Menschen, deren Beziehungsgeflecht ohnehin schon deutlich ausgedünnt ist: Wohnen in der angestammten Nachbarschaft wird durch Gentrifizierung nicht mehr bezahlbar, Vereine aller Art haben Mitgliederschwund und Nachwuchsmangel, (Ehe-)PartnerInnen werden immer mehr zu „Lebensabschnittsbegleitern“, Kneipen und Kirchengemeinden als soziale Treffpunkt haben ihre Bedeutung weitenteils verloren.

Der besagte Job (oder besser gesagt: der feste Arbeitsplatz) bot vormals eine sichere Rolle und damit auch eine Identität – man war einfach weiterlesen…


Kulturentwicklungsplan für Steglitz-Zehlendorf

kultplanDie Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks berät zur Zeit im Kulturausschuss auf meinen Antrag hin über eine langfristigere, umfassendere Kulturplanung. Sinn der Planung soll es dabei sein, trotz der ins Haus stehenden Sparmaßnahmen mit dem zu erwartend kleiner werdenen Bezirkshaushalt nach der aktuellen Haushaltsperiode entsprechende inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. Um auch unter diesen Bedingungen ein anspruchsvolles kulturelles Programm bieten zu können, ist es wichtig, regionale Schwerpunkte weiterlesen…


Interkulturelle Gesprächsreihe wird am 4.9. fortgesetzt

Wie bereits im letzten und vorletzten Jahr (wir berichteten: 2. Interkultureller Dialog am 2.12.2013) werden auch in diesem Jahr unter dem Titel “Zehlendorfer Impulse” Vertreter von Religionen zum Gespräch zusammenkommen.

Diesmal dabei: Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, der Imam Ferid Heider, Prediger und Lehrer in mehreren Berliner Gemeinden und weiterlesen…


Resolution des Integrationsbeirates Steglitz-Zehlendorf

Integrationsbeirat Steglitz-Zehlendorf sagt „Nein“ zu menschenverachtender und diskriminierender Wahlpropaganda und fordert dazu auf, bei der Europawahl am 25. Mai 2014 nur demokratische Parteien zu wählen

Bild: www.kraftfuttermischwerk.de

Angesichts der am 25. Mai 2014 anstehenden Wahl zum Europäischen Parlament wendet
sich der Beirat für Integration und Migration im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit
Entschiedenheit weiterlesen…


Vom Markusplatz zum Markusgarten?

Seit Ende Februar steht eine grandiose Wander-Bücherboxx auf dem Markusplatz und lädt bis zum Mai ein zum Tauschen und Verweilen. Rund um diese wiederbelebte Telefonzelle aber herrscht Langeweile auf dem ehemals blühenden Platz. Statt Blumen wächst Gras, statt Erholung bieten Bänke, Beete und Brunnen nur Ödnis.

Markusplatz_Brunnen

Das kann, das soll, das muss weiterlesen…


Kommentar: Wiedervereinigungsdenkmal gefordert

Glienicker Brücke 1989 (Quelle: Wikipedia)

Ziel von Erinnerungskultur ist es, Vergangenheit im Gedächtnis zu behalten und Erinnern daran aktiv zu gestalten, so dass Reflektion über historische Zusammenhänge und Entwicklungen bis ins Heute hinein stattfindet.

Insbesondere in den jetzigen Tagen, in denen eine junge Generation aufwächst, die die deutsche Teilung nicht mehr aus eigener Erfahrung kennt, ist es wichtig, die Erinnerung an Teilung und die -historisch selten- unblutige Revolution 1989 und die folgende Wiedervereinigung wach zu halten.

Die CDU fordert nun weiterlesen…


10 Fragen an…. Cerstin Richter-Kotowski (Kulturstadträtin)

Ri-Ko_aktuellCerstin Richter-Kotowksi (CDU) ist 1962 geboren, studierte Juristin. Seit 2006 ist sie Stadträtin für Bildung, Kultur und Bürgerdienste in Steglitz-Zehlendorf und seit 2011 auch für die Bereiche Schule und Sport zuständig.

KulturInSZ.de: Was war in Ihrer bisherigen Amtszeit besonders wichtig?

Die Rückverlagerung der Großen Kunstausstellung dieses Jahr wieder in die Charité – das ist ein wichtiger Punkt, dass das wieder so weiterlesen…


Buchpublikation: “Schlachtensee im Wandel”

Als sich im Jahre 1995 abzeichnete, dass das brachliegende ehemalige Reichsbahngelände am S-Bahnhof Schlachtensee verkauft und bebaut werden sollte, bildete sich rasch eine Bürgerinitiative, um auf die Planungen Einfluss zu nehmen.

Auf der einen Seite begrüßte die Bürgerinitiative – der spätere InitiativKreis Schlachtenseer Bewohner (IK) – angesichts der drohenden Verödung dieses Ortsteils von Schlachtensee eine weiterlesen…


Bezirkshaushalt 2014/15: Kulturausgaben relativ stabil

haushalt1415Ende August/Anfang September befasst sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf jedes zweite Jahr traditionell mit dem Doppelhaushalt der beiden Folgejahre. So ist dieses Jahr die Planung für 2014 und 2015 vorzunehmen. Insgesamt sollen nach aktuellem Entwurf für die aktuell 297.849 BürgerInnen des Bezirks in den beiden Jahren jeweils weiterlesen…


Diskussion um die Treitschkestraße

Zu Ende des letzten Jahres waren die AnwohnerInnen der hinter dem neuen Einkaufszentrum „Boulevard Berlin“ an der Schlossstraße gelegenen Treitschkestraße aufgerufen über den Namen ihrer Straße abzustimmen.

Wer war Treitschke?

Heinrich von Treitschke (1834-1896) war in seiner Zeit einer der tonangebenden deutschen Historiker. Daneben war er Publizist und von 1871 bis 1884 Mitglied des Reichstages. Zunächst eher liberal geprägt, weiterlesen…


Antrag zu “Stillen Helden” in der BVV beschlossen

Die BVV hat in ihrer Sitzung am 20.02.2013 beschlossen, die Aufarbeitung der Geschichte der “Stillen Helden” zu unterstützen.

Der Beschluss im Wortlaut unter:

http://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=4381&options=4