Betrachtet man ihre Stadtbilder, erscheint es fast so, als ob man mit der Großstadthektik versöhnt wird. Durch meist warme Farben taucht Inge Denker ihre Stadtmotive in sanftes Licht und obwohl die Häuser sich in Reihen aneinander schmiegen, wirkt doch jedes einzelne individuell. Inge Denker zeigt in einer Ausstellung im Johanniter-Stift in Lichterfelde eine Auswahl von 70 Bildern aus ihrem Lebenswerk.
Die Stadtbilder nehmen den größten Raum im Werk von Inge Denker ein. Der Lebensraum Stadt zeigt sich ganz im Gegensatz zum meist tatsächlichen Erleben. Die Stadt als solches wirkt anmutig, ruhig und lebenswert. Die Bilder lassen die Geräusche, Hektik und Schnelllebigkeit vergessen. Menschen sind kaum abgebildet. Fast scheint es so als ob die Häuser ihren Platz einnehmen, dadurch die Masse aufzeigen, aber dennoch die Individualität der einzelnen spüren lassen. Jedes Bild verfügt über eine sanfte Lichtquelle – Mondlicht – ist danach der Titel der Ausstellung. Landschaftsbilder sind ebenso in den Reihen zu finden. Hier lässt Inge Denker den Betrachter nach Norddeutschland wandern. Emil Nolde, Theodor Storm und verwandte große Dichter und Maler kommen nicht von ungefähr in den Sinn. Weiterlesen


















